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Archiv für Kategorie ‘implantologie’


Ernennung zum KZBV-Gutachter für Implantologie


20. August 2016

Gutachter für Implantologie werden im System der gesetzlichen Krankenkassen von der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) im Einvernehmen mit den Krankenkassen benannt. Dies sind zumeist implantologisch tätige Zahnärzte ebenso aber auch Fachärzte für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (MKG-Chirurgie).

Eine Tätigkeit als Gutachter für Implantologie ist die logische Konsequenz aus langjähriger Erfahrung als Spezialist.

 

Als Facharzt für MKG-Chirurgie und Zahnarzt sowie Master of Science Implantology bringt Dr. Fürstenau mit mehr als 20 Jahren Berufserfahrung alle Voraussetzungen für dieses Ehrenamt mit. MKG-Chirurgen setzen bundesweit etwa 50% aller Implantate. Durch die Doppelausbildung als Arzt und Zahnarzt sowie eine 5-jährige klinische Weiterbildung zum Facharzt sind beste Voraussetzungen gegeben.

Gutachter der KZBV unterstützen die Krankenkassen bei der Leistungsentscheidungen.

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Feste Zähne an einem Tag


17. Mai 2012

Der Detmolder Facharzt für Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie und Zahnarzt Dr. Fürstenau holt ein weltweit bewährte Behandlungskonzept nach Ostwestfalen.

Dauerhafte Zahnlosigkeit, lose Prothesen im Mund, lange Einheilzeiten, riesige Operationen zum Knochenaufbau – das muss nicht immer sein. Es geht häufig auch einfacher und schneller.

„Feste Zähne an einem Tag“ heißt das faszinierende Konzept, dass seit einiger Zeit bei uns erfolgreich durchgeführt wird.

Wir sind offen für Innovationen…

Praxis-Klinik Dr. Fürstenau – immer einen Schritt voraus.

Erfahren Sie mehr auf www.drfuerstenau.de

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ITI Study Club Detmold startet am 23.05.2012


17. Mai 2012
Vielleicht sind Sie ja auch dabei?
Join the ITI Study Club Detmold!
 
Mehr Informationen hier im Blog.
Anmeldung unter: www.iti.org oder beim Study Club Director, Dr. Werner Fürstenau, Tel. : 05231 962600.

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Der Trend geht zu kürzeren Implantaten


28. März 2010

Biomechanische Untersuchungen zeigen, dass die Belastungen, die auf ein Implantat z. B. beim Kauen einwirken, im Bereich der oberen (crestal gelegenen) 5-6 mm durch den Implantatkörper auf den umliegenden Knochen abgetragen werden.

Der früher übliche Grundsatz „so lang wie möglich“ muss für die Auswahl moderner Implantate relativiert werden. Die Festigkeit der Implantate konnte konstruktiv und materialtechnisch in den letzten Jahren deutlich verbessert werden. So treten Materialbrüche, etwa durch Ermüdung, bei den renommierten Herstellern praktisch nicht mehr auf.

Unter der oben genannten These sollten Überlängen (13 mm oder mehr) eigentlich vermieden werden. Wenn also ein Implantat (beispielsweise im Fall einer schweren Schädigung des Knochens) ersetzt werden soll, so entsteht durch das Explantieren (Ausbauen) eines sehr tief verankerten Implantates ein relativ großer Defekt im Kiefer. Genau dieser Defekt steht so dann einer raschen Ausheilung entgegen.

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Implantate brauchen ein stabiles Lager


28. März 2010

Deshalb können sie sinnvoll nur in einen ausreichend breiten und gesunden Kieferknochen eingesetzt werden. Reicht das vorhanden Knochenangebot nicht aus, so kann der Spezialist auf verschiedene Arten das Lager verbessern:

Gelegentlich kann während einer Implantation eine geringe Fehlstelle im Kieferknochen „aufgebaut“ werden. Dazu werden möglicherweise Knochenspäne vom Bohrvorgang aufgefangen und eingesetzt. Auch Knochenaufbaumaterial vom Rind (BSE-frei) oder vollsynthtisches Material können hier helfen.

Häufiger ist jedoch der Zahnverlust schon lange zurückliegend, so dass die Atrophie (Schwund) des Knochens erheblich ist. Dann hat sich die Verpflanzung von eigenem Knochen bewährt. Diese Methode ist bewährt und bietet hohe Erfolgschancen (>98%), insbesondere, wenn in die Höhe und die Breite gleichzeitig aufgebaut werden muss. Meist kann die Implantation dann erst später stattfinden.

Im Bereich von Oberkiefer-Backenzähnen ist häufig ein so genannter Sinus-Lift erforderlich. Da man hier den Knochen meist nicht mundwärts aufbauen kann, wird die Kieferhöhle in einem sehr sanften Eingriff ein wenig verkleinert. Dann kann später ein Implantat stabil eingesetzt werden.

Alle diese Methoden sind langjährig erprobt und werden weltweit angewandt.
Die gelegentlich gesehene Einpflanzung von menschlichem Spenderknochen (fremder Knochen) fristet derzeit nur als Randerscheinung sein Dasein. Hier fehlen bislang die breite wissenschaftliche Anerkennung der Methode und der Nachweis der (Langzeit-)Erfolge. Universitätskliniken schweigen sich dazu noch aus.

Mehr Informationen finden Sie hier.

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Periimplantitis – Behandlungsmethoden


14. Februar 2010

Die Periimplantitis (Entzündung am Implantat) geht einher mit einer Taschenvertiefung, in schweren Fällen mit Sekretion aus der Tasche und mit Knochenabbau. Dabei kommt es meist sehr rasch zu einem nennenswerten Verlust des Knochens und somit zur Gefährdung des Implantates, der Weichgewebe um das Implantat und letztlich auch der Suprakonstruktion (Krone, Brücke, Prothese).

Die Erfahrung zeigt, dass ein regelmäßiger Recall (Nachschau) bei Zahnarzt oder beim Implantologen hilft, die Frühzeichen einer ungünstigen Veränderung zu erkennen und zu beseitigen.
Ist es schon zur Periimplantitis gekommen, so sollte frühzeitig chirurgisch interveniert werden. Nicht selten wird versucht, die Entzündung irgendwie einzudämmen (Taschenspülung, Medikamenteneinlage o. ä.). Diese Maßnahmen haben in der Regel keinen dauerhaften Erfolg.

Ideal erscheint nach dem derzeitigen Wissenstand eine offene Behandlung unter Sicht. Dabei kann das gesamte Ausmaß gut erkannt und eingeschätzt werden. Die Dekontamination freiliegender Implantatoberflächen sollte mit einem speziellen Glycin-Salz (z. B. Clean-Prophy-Powder) und EDTA (PrefGel) erfolgen. Anschließend kann eine regenerative Therapie zur Anzüchtung neuen Knochens mit Emdogain und BoneCeramic erfolgen. Die Langzeiterfolge dieses Ansatzes sind jedoch noch nicht gemessen worden.

Andere Autoren sprechen von Glättung der freiliegenden Implantatoberflächen, um Bakterien das Versteck in der rauen Oberfläche zu entziehen. Diese Methode kann die strukturelle Beschaffenheit des Implantatkörpers gefährden (Materialbruch) und führt zunächst nicht zu einer Verminderung der Taschentiefen. Eben diese Verminderung der Taschentiefe gilt es aber zu erzielen. Insbesondere im ästhetischen Frontzahnbereich stellen sich dabei größere Probleme ein.

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Periimplantitis – unvermeidbar?


8. Dezember 2009

 

Implantate erfordern eine Langzeitbetreuung, auf die nicht verzichtet werden sollte. Die so genannte Periimplantitis (Entzündung der Hart- und Weichgewebe am Implantat) stellt dabei eine Herausforderung für jede zahnärztliche Praxis dar.
Für die Diagnostik einer Periimplantitis braucht es nicht viel, für die Vorbeugung und Behandlung jedoch Erfahrung und Weitblick. Die Entstehung (Ätiologie) der Periimplantitis gleicht der der Parodontitis und so ähneln sich auch die Verfahren zu ihrer Vermeidung bzw. Behandlung.

Daher wird Sie Ihr Zahnarzt im Fall der Fälle möglicherweise zu einem Facharzt für Mund- Kiefer- Gesichtschirurgie (MKG-Chirurg) überweisen, da dieser alle Techniken und Fertigkeiten der Implantologie und der Parodontologie beherrscht. Gleichzeitig hat er durch sein abgeschlossenes Medizinstudium und seine Facharztausbildung ausreichend medizinischen Sachverstand, um z. B. bestehende Begleiterkrankungen richtig einzuordnen und therapeutisch zu berücksichtigen.

Die wesentlichen Ursachen für Implantatverluste lassen sich wie folgt kategorisieren:

  • Frühverluste – im Falle eines frühen Implantatverlustes liegen die Ursachen meist in der chirurgischen Technik oder in Wundheilungsstörungen.
  • Spätverluste – späte Verluste ereignen sich häufig bei unzureichender Hygiene, falscher Belastung, bei systemischen Erkrankungen oder durch eine dauerhafte bakterielle Infektion.

Klinischen Studien zeigen, dass die täglich zu erbringende Hygiene am Implantat entscheidend ist. Der Einsatz und die Motivation des Patienten sind dabei entscheidend. Erfahrungsgemäß erhöhen z. B. Elektrozahnbürsten den Spaß am Putzen bei gleichzeitig besserer Reinigungswirkung.

Bei bestehender Periimplantitis sollte im Rahmen eines nicht-chirurgischen Vorgehens eine professionelle Prophylaxe (PZR) mit Abtragung subgingivaler Konkremente und Beläge durch ein erfahrenes Team regelmäßig durchgeführt werden. Je nach Schwere des Falles ist der zusätzliche Einsatz von Antiseptika und/oder  Antibiotika zu erwägen.

Eine konsequente Implantat-Nachsorge bzw. Periimplantitis-Vorbeugung schafft die besten Voraussetzungen für den langfristigen Erfolg der Behandlung.

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3D-Planung erhöht die implantologische Präzision. Erhöht sie auch Einheilquoten?


30. Juli 2009

Die Erfahrung der letzten 7 Jahre zeigt, dass die Implantologie vorhersagbarer geworden ist. 3D-Planung macht den Kiefer „durchsichtig“ und erlaubt so auch „Grenzgänge“ zum biologisch Machbaren – mit Erfolg.
Die dreidimensionale Vorstellungskraft des Menschen ist begrenzt. Die computergestützte 3D-Implantatplanung hilft hier enorm.

In vielen Fällen konnte auf größere Knochenchirurgie im Sinne z. B. einer Beckenkammtransplantation verzichtet werden und trotzdem ein hervorragendes prothetisches Ergebnis erreicht werden.

Die Einheilquoten konnten nochmals gesteigert werden. Als Gründe hierfür sehen wir verschiedene Faktoren:

  • ■ Die zur Verfügung stehenden Kieferanteile können optimal ausgenutzt werden
  • ■ Die Knochenlamellen rund um das Implantat bleiben auf Mindeststärke erhalten und werden nicht zufällig geschwächt
  • ■ Das Erfordernis für augmentative Maßnahmen ist geringer geworden – dadurch weniger Fremdmaterial im Körper
  • ■ Die prothetisch optimale Position eines Implantates wird sichergestellt – spätere Fehlbelastungen bleiben weitgehend aus

Diese Vorteile muss man sich zu Nutze machen.

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3D-Planungssysteme im Überblick – Eine umfassende Auswahlhilfe


14. Juni 2009
 

Eine interessante Arbeit aus unserer Klinik, die die gängigen 3D-Planungssysteme gegenüberstellt.

 

Abstract:
Bei der Auswahl eines geeigneten 3-D-Planungssystems kann die Wahl zur Qual werden. Der vorliegende Vergleich soll erstmals Übersicht verschaffen, indem die gängigen Systeme zur computergestützten dreidimensionalen Planung von dentalen Implantaten gegenübergestellt werden. Relevante Details und Besonderheiten der einzelnen Pakete werden herausgestellt.

Download hier (pdf-Datei, ~5MB): 3D-Planungssysteme im Überblick

 

Weitere Informationen zur 3D-Implantatplanung auf der Homepage der Praxis-Klinik Dr. Fürstenau.

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Sofortimplantate – immer besser?


7. Juni 2009
 
 

 

Eine Sofortimplantation bietet sich an, wenn beispielsweise ein Zahn durch einen Sportunfall verloren geht und eine Replantation bei erhaltenem Zahnfach nicht sinnvoll ist.
Zähne, die eine parodontale Schädigung zeigen, können u. U. auch in dieser Art ersetzt werden. Eine sorgfältige Auswahl der dafür geeigneten Patienten sorgt für eine geringe Misserfolgsquote.

Die Eingliederung einer perfekt aussehenden Krone kann in der Regel sofort erfolgen und schafft so auch optimale Voraussetzungen für einen ästhetischen Erfolg.

Sofortimplantationen sind inzwischen wissenschaftlich hinreichend untersucht. So beschreiben beispielsweise Rabel und Köhler eine nicht wesentlich erhöhte Verlustrate.

Implantate mit hydrophilen Oberflächen können nach meiner Erfahrung die Einheilzeit verkürzen und dabei die vulnerable Phase ebenfalls verkürzen. Studien von Schwarz et al. weisen darauf hin.

Patienten erhalten zunehmend Sekundärinformationen aus dem Internet. In verschiedenen, bei Google hoch gelisteten Portalen für Patienten wird die Sofortimplantation inzwischen als gängiges Verfahren beschrieben.

DGI
Portal der Zahnmedizin
implantate.com
GZFA
Zahnimplantate-Ratgeber

 Gründe, die für einen sofortigen Ersatz eines verlorengegangen Zahnes sprechen:

• Optimaler Erhalt der funktionellen Strukturen
Optimaler Erhalt der Ästhetik
Kurze Behandlungszeit
Keine unangenehm zu tragenden Provisorien

Dagegen sprechen:

Kompliziertere Operation beim Einbringen des Implantates
Höhere Verlustrate von Implantaten durch noch bestehende Entzündung an den vorhandenen Weichgeweben
Höhere Kosten, da in der Regel mit einer provisorischen Sofortkrone gearbeitet wird

Große Erfahrung im Bereich der Implantologie sollte der behandelnden Arzt oder Zahnarzt allerdings mitbringen.

 

Perfekte Beispiele zeigen die folgenden Bilder:
(Bildnachweis: http://www.drfuerstenau.de/index.php)


Weitere Informationen auf der Website Praxis-Klinik Dr. Fürstenau.

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