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Archiv für Kategorie ‘3d-implantologie’


Neue Software zur 3D-Implantatplanung


20. Januar 2017

Komplizierte Fälle lösten schon wir in der Vergangenheit mit einer computergestützten 3D-Implantatplanung.

Die neue Software „coDiagnostiX“ erlaubt nun einen volldigitalen Ablauf aller Prozesse bei der 3D-Implantatplanung.

 

Dank modernster Röntgentechnik in der Praxis-Klinik können hochauflösende 3D-Röntgenbilder vorab erstellt werden. Das digitale 3D-Bild erlaubt dann am Computer die exakte Planung und Simulation der Implantation. Im Labor kann dann eine Bohrschablone gedruckt oder gefräst werden.

Die Genauigkeit ist faszinierend ebenso wie die sehr kurzen Produktionszeiten im Labor. So kann die Praxis-Klinik die Planungen und Implantationen nun innerhalb weniger Tage leisten. Das hat sich besonders bei Patienten aus dem Ausland bewährt, die erfahrungsgemäß nur ein kleines Zeitfenster für die gesamte Behandlung erlauben.

Durch diese modernen Techniken konnten die Behandlungskosten weiter gesenkt werden sowie die Anzahl der Behandlungstermine reduziert werden. Ein Plus für alle.
Die bewährten Planungssysteme „med3D“ und ceHa-implant treten nun nach 14-jährigen Einsatz den Ruhestand an.

Mehr Informationen zur 3D-Planung.

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Kopfschmerz durch Zähneknirschen?


9. Mai 2010

Wie Sie wahrscheinlich bereits wissen, nutzen wir unsere Zähne nicht nur zum Kauen, sondern oftmals auch zum Stressabbau, indem man sie aufeinander presst oder knirscht. Meist nachts kommt es zu diesen Phänomenen, die als natürliches Aggressionsmuster des Menschen gelten. Die Betroffenen erleben diese Phasen nicht, weil sie dabei schlafen. Selten können Patienten davon berichten, dass sie tagsüber Knirschen und Pressen. Die Ursachen erklären sich dabei nicht von selbst.

Als weitere Ursache kommen Störungen im Kausystem selbst in Frage; kleine Abnutzungen an einzelnen Zähnen können „Dysbalancen“ hervorrufen, die ebenfalls zu erhöhter Muskelaktivität führen. Je nach Art und Schweregrad der Fehlfunktion kann eine Schädigung der Zähne, des Zahnfleisches, der Kaumuskeln oder die Kiefergelenke eintreten.

Sollten bei Ihnen ein oder mehrere Symptome erkennbar sein, so lohnt sich der Besuch beim Spezialisten:

– Veränderungen an der Form der Schneidekanten, begradigte Eckzahnspitzen

– Zahnfleischrückgang an einzelnen Zähnen mit empfindlichen Zahnhälsen

– Spannungsgefühl im Gesicht nach der Nachtruhe

– Schmerzen, die ins Ohr ausstrahlen oder Muskelschmerzen

– Keilförmige Defekte am Zahnhals, häufig verwechselt mit Putzdefekten

– Schmerzen im Kiefergelenk, Knacken, selten auch Blockaden

– abgeplatzte Keramik an Kronen und Brücken

– Ohrgeräusche (Tinnitus)

Eine so genannte Funktionsanalyse gibt Aufschluss über die Ursachen und die bereits entstandenen Schäden. Zur Behandlung akuter Beschwerden setzen wir eine einfache Aufbissschiene ein, die oft Wunder wirkt. Diese Art Schiene ist eine Kassenleistung.

Schäden können vermieden werden

Zur Vermeidung weiterer Schäden kann eine spezielle, funktionsanalytisch optimierte Schiene sinnvoll sein. Diese unterscheidet sich von der herkömmlichen „Knirscherschiene“ dadurch, dass sie genau auf das Kausystem abgestimmt ist und somit eine ideale Funktion garantiert.

Beim Spezialisten in guten Händen

Der Facharzt für MKG-Chirurgie (Mund-Kiefer-Gesicht) ist darauf spezialisiert, Schmerzzustände im Gesicht- und Kopfbereich zu erkennen und die richtige Therapie ohne Umwege einzuleiten. Eine große Rolle spielt der funktionelle Zustand ihres Kausystems bei der Versorgung mit Zahnersatz. Nur wenn die neuen Kauflächen perfekt auf Ihr Kausystem abgestimmt sind, können Sie optimal kauen und werden Folgeschäden durch Überlastung vermieden. Dazu wird im Einzelfall mit Ihrem Hauszahnarzt ein individuelles Therapieschema entwickelt, damit sich Ihre Beschwerden rasch geben.

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Der Trend geht zu kürzeren Implantaten


28. März 2010

Biomechanische Untersuchungen zeigen, dass die Belastungen, die auf ein Implantat z. B. beim Kauen einwirken, im Bereich der oberen (crestal gelegenen) 5-6 mm durch den Implantatkörper auf den umliegenden Knochen abgetragen werden.

Der früher übliche Grundsatz „so lang wie möglich“ muss für die Auswahl moderner Implantate relativiert werden. Die Festigkeit der Implantate konnte konstruktiv und materialtechnisch in den letzten Jahren deutlich verbessert werden. So treten Materialbrüche, etwa durch Ermüdung, bei den renommierten Herstellern praktisch nicht mehr auf.

Unter der oben genannten These sollten Überlängen (13 mm oder mehr) eigentlich vermieden werden. Wenn also ein Implantat (beispielsweise im Fall einer schweren Schädigung des Knochens) ersetzt werden soll, so entsteht durch das Explantieren (Ausbauen) eines sehr tief verankerten Implantates ein relativ großer Defekt im Kiefer. Genau dieser Defekt steht so dann einer raschen Ausheilung entgegen.

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Implantate brauchen ein stabiles Lager


28. März 2010

Deshalb können sie sinnvoll nur in einen ausreichend breiten und gesunden Kieferknochen eingesetzt werden. Reicht das vorhanden Knochenangebot nicht aus, so kann der Spezialist auf verschiedene Arten das Lager verbessern:

Gelegentlich kann während einer Implantation eine geringe Fehlstelle im Kieferknochen „aufgebaut“ werden. Dazu werden möglicherweise Knochenspäne vom Bohrvorgang aufgefangen und eingesetzt. Auch Knochenaufbaumaterial vom Rind (BSE-frei) oder vollsynthtisches Material können hier helfen.

Häufiger ist jedoch der Zahnverlust schon lange zurückliegend, so dass die Atrophie (Schwund) des Knochens erheblich ist. Dann hat sich die Verpflanzung von eigenem Knochen bewährt. Diese Methode ist bewährt und bietet hohe Erfolgschancen (>98%), insbesondere, wenn in die Höhe und die Breite gleichzeitig aufgebaut werden muss. Meist kann die Implantation dann erst später stattfinden.

Im Bereich von Oberkiefer-Backenzähnen ist häufig ein so genannter Sinus-Lift erforderlich. Da man hier den Knochen meist nicht mundwärts aufbauen kann, wird die Kieferhöhle in einem sehr sanften Eingriff ein wenig verkleinert. Dann kann später ein Implantat stabil eingesetzt werden.

Alle diese Methoden sind langjährig erprobt und werden weltweit angewandt.
Die gelegentlich gesehene Einpflanzung von menschlichem Spenderknochen (fremder Knochen) fristet derzeit nur als Randerscheinung sein Dasein. Hier fehlen bislang die breite wissenschaftliche Anerkennung der Methode und der Nachweis der (Langzeit-)Erfolge. Universitätskliniken schweigen sich dazu noch aus.

Mehr Informationen finden Sie hier.

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Periimplantitis – Behandlungsmethoden


14. Februar 2010

Die Periimplantitis (Entzündung am Implantat) geht einher mit einer Taschenvertiefung, in schweren Fällen mit Sekretion aus der Tasche und mit Knochenabbau. Dabei kommt es meist sehr rasch zu einem nennenswerten Verlust des Knochens und somit zur Gefährdung des Implantates, der Weichgewebe um das Implantat und letztlich auch der Suprakonstruktion (Krone, Brücke, Prothese).

Die Erfahrung zeigt, dass ein regelmäßiger Recall (Nachschau) bei Zahnarzt oder beim Implantologen hilft, die Frühzeichen einer ungünstigen Veränderung zu erkennen und zu beseitigen.
Ist es schon zur Periimplantitis gekommen, so sollte frühzeitig chirurgisch interveniert werden. Nicht selten wird versucht, die Entzündung irgendwie einzudämmen (Taschenspülung, Medikamenteneinlage o. ä.). Diese Maßnahmen haben in der Regel keinen dauerhaften Erfolg.

Ideal erscheint nach dem derzeitigen Wissenstand eine offene Behandlung unter Sicht. Dabei kann das gesamte Ausmaß gut erkannt und eingeschätzt werden. Die Dekontamination freiliegender Implantatoberflächen sollte mit einem speziellen Glycin-Salz (z. B. Clean-Prophy-Powder) und EDTA (PrefGel) erfolgen. Anschließend kann eine regenerative Therapie zur Anzüchtung neuen Knochens mit Emdogain und BoneCeramic erfolgen. Die Langzeiterfolge dieses Ansatzes sind jedoch noch nicht gemessen worden.

Andere Autoren sprechen von Glättung der freiliegenden Implantatoberflächen, um Bakterien das Versteck in der rauen Oberfläche zu entziehen. Diese Methode kann die strukturelle Beschaffenheit des Implantatkörpers gefährden (Materialbruch) und führt zunächst nicht zu einer Verminderung der Taschentiefen. Eben diese Verminderung der Taschentiefe gilt es aber zu erzielen. Insbesondere im ästhetischen Frontzahnbereich stellen sich dabei größere Probleme ein.

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Periimplantitis – unvermeidbar?


8. Dezember 2009

 

Implantate erfordern eine Langzeitbetreuung, auf die nicht verzichtet werden sollte. Die so genannte Periimplantitis (Entzündung der Hart- und Weichgewebe am Implantat) stellt dabei eine Herausforderung für jede zahnärztliche Praxis dar.
Für die Diagnostik einer Periimplantitis braucht es nicht viel, für die Vorbeugung und Behandlung jedoch Erfahrung und Weitblick. Die Entstehung (Ätiologie) der Periimplantitis gleicht der der Parodontitis und so ähneln sich auch die Verfahren zu ihrer Vermeidung bzw. Behandlung.

Daher wird Sie Ihr Zahnarzt im Fall der Fälle möglicherweise zu einem Facharzt für Mund- Kiefer- Gesichtschirurgie (MKG-Chirurg) überweisen, da dieser alle Techniken und Fertigkeiten der Implantologie und der Parodontologie beherrscht. Gleichzeitig hat er durch sein abgeschlossenes Medizinstudium und seine Facharztausbildung ausreichend medizinischen Sachverstand, um z. B. bestehende Begleiterkrankungen richtig einzuordnen und therapeutisch zu berücksichtigen.

Die wesentlichen Ursachen für Implantatverluste lassen sich wie folgt kategorisieren:

  • Frühverluste – im Falle eines frühen Implantatverlustes liegen die Ursachen meist in der chirurgischen Technik oder in Wundheilungsstörungen.
  • Spätverluste – späte Verluste ereignen sich häufig bei unzureichender Hygiene, falscher Belastung, bei systemischen Erkrankungen oder durch eine dauerhafte bakterielle Infektion.

Klinischen Studien zeigen, dass die täglich zu erbringende Hygiene am Implantat entscheidend ist. Der Einsatz und die Motivation des Patienten sind dabei entscheidend. Erfahrungsgemäß erhöhen z. B. Elektrozahnbürsten den Spaß am Putzen bei gleichzeitig besserer Reinigungswirkung.

Bei bestehender Periimplantitis sollte im Rahmen eines nicht-chirurgischen Vorgehens eine professionelle Prophylaxe (PZR) mit Abtragung subgingivaler Konkremente und Beläge durch ein erfahrenes Team regelmäßig durchgeführt werden. Je nach Schwere des Falles ist der zusätzliche Einsatz von Antiseptika und/oder  Antibiotika zu erwägen.

Eine konsequente Implantat-Nachsorge bzw. Periimplantitis-Vorbeugung schafft die besten Voraussetzungen für den langfristigen Erfolg der Behandlung.

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AnMKG jetzt online – Vereinigung der Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgen in Westfalen-Lippe fördert Informationsaustausch


14. November 2009

 

„Einfachen Zugang zu Informationen für Patienten und Ärzte, das soll das neue Portal leisten“, so Dr. Dr. Meinhard Esser aus Witten, Vorsitzender des Arbeitskreises niedergelassener MKG-Chirurgen in Westfalen Lippe. Zum Launch des neuen Internetportals www.anmkg.de erklärte er weiter: „Die Ziele des Arbeitskreises sind

die Information von Patienten,

die Interessenvertretung der niedergelassenen Fachkollegen,

die Förderung der Kollegialität untereinander sowie die Pflege und Verbesserung der Kontakte der Fachgruppe der MKG-Chirurgen zu anderen Ärzten und Zahnärzten.“

„Die Mitglieder des AnMKG treffen sich regelmäßig zu Arbeitssitzungen. Dabei werden Fachvorträge gehalten, Workshops zu Prinzipien der Praxisführung, Praxissoftware, Qualitätsmanagement und vielen anderen Themen durchgeführt und die speziellen Probleme der Region Westfalen-Lippe erörtert. Dabei steht das freundschaftliche Miteinander vor beruflicher Konkurrenz. „, ergänzt der 2. Vorsitzende des AnMKG, Dr. Werner Fürstenau aus Detmold.

In einer weiteren Ausbaustufe soll ein noch Wiki implementiert werden, in dem eine Datenbank mit Fachwissen wachsen soll.

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Neue Arztsuchmaschine online – speziell für Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgen


14. November 2009

Auf seiner neuen Webpräsenz stellt der AnMKG e.V. (Arbeitskreis niedergelassener MKG-Chirurgen Westfalen-Lippe) unter anderem eine qualifizierte Arztsuche bereit.
Besonderheit hierbei ist, dass die Suche auf jegliches Stichwort hin erfolgen kann. So führen z. B. Anfragen zum Stichwort „Angst“ oder „Implantat“ zu konkreten Ergebnissen ebenso wie die Suche nach PLZ oder dem Namen eines bereits bekannten Arztes.
Eine vollautomatische Routenberechnung und die Verlinkung zu Homepages der Ärzte runden das Bild ab.

Dr. Werner Fürstenau (2. Vorsitzenden des AnMKG e.V.) betreut die Seite. Anfragen zu neuen Mitgliedschaften sind willkommen.

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Die staatlich verordnete regelmäßige Fortbildung unterläuft sich selbst


18. Oktober 2009

Die jetzt aktuell zweite 5-Jahres-Staffel, in der Mediziner und Zahnmediziner Punkte sammeln und nachweisen müssen, artet zu einer Wiederholungsorgie aus.
Der ambitionierte (Zahn-)Mediziner ging ohnehin schon regelmäßig zu Fortbildungen. Stets aber immer zu solchen, die sachdienlich, interessant und passend zum Fachgebiet waren. Nun sollte man meinen, dass gerade diese Kollegen kein Problem damit haben sollten.

Erfahrungsgemäß ist der Fortbildungsdrang zyklisch. So gibt es Jahre in denen sinnvolle Veranstaltungen angeboten werden, auf denen wirklich neue Dinge berichtet werden. Da der (zahn-)medizinische Fortschritt nun mal nicht so immens ist, könnte der ein oder andere zur „Auslese“ von Veranstaltungen neigen, auf denen man für angemessenen Aufwand (Fahrt, Übernachtung etc.) Punkte erhält. Das jeweilige Thema ist dann möglicherweise, insbesondere zum Ende des 5-jährigen Sammelzeitraums, eher von sekundärer Bedeutung.

Ein Absurdum schlechthin. Politisch gewollt.

Ein besonderer Leckerbissen ist die Tatsache, dass Mediziner 250 Punkte / 5 Jahre sammeln müssen, Zahnmediziner hingegen nur 125 Punkte. Die Wertigkeit der Punkte ist dabei identisch. Medizinische Fortbildungen werden also nicht etwa höher bewertet.

Politiker, die diese Verordnung voran getrieben haben, müssen sich übrigens nicht pflichtmäßig weiterbilden. Das wäre auch nur begrenzt zweckmäßig, denn so würde Sachkompetenz auf einem Gebiet geschaffen. Das behindert jedoch beim Amtswechsel.

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Die Zeit der Generalisten geht scheinbar zu Ende


18. Oktober 2009

Die moderne Zahnmedizin ist sehr vielschichtig geworden, daher ist eine Spezialisierung die logische Konsequenz. Den jeweils richtigen Experten zu finden, bleibt jedoch mitunter schwer.

„Qualität ist das beste Rezept“. Diesen Spruch prägte ein bekanntes Unternehmen aus Bielefeld.

Welche Qualitätsmerkmale sind also für den Laien sinnvoll überprüfbar?

– Der Anbieter sollte sich auf seine Spezialitäten begrenzen.

– Die Darstellung nach außen sollte professionell, offen und umfassend sein (Transparente Unternehmensführung).

– Der Kommunikationsstil mit den Patienten sollte eine „Kundenorientierung“ spüren lassen. (Prinzip der „shared decision“).

– Eine ständige, sinnvolle Fort- und Weiterbildung ist zweckmäßig.

– Ein gelebtes Qualitätsmanagement ist zu erwarten, eine Zertifizierung legt darüber Zeugnis ab.

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