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Posts Tagged ‘praxisinformationen’

Relaunch der Website in Planung


23. September 2012

Die preisgekrönte Website der Praxis-Klinik Dr. Fürstenau in Detmold wird weiter verbessert.

Es sollen ein frisches Design mit kräftigen Farben, ein einfacherer, leichterer Zugriff auf sämtliche Inhalte sowie eine verbesserte Navigation umgesetzt werden. Darüber hinaus soll der Blog integriert werden. Die direkte Verlinkung zu Bewertungsportalen soll dem Patienten raschere Übersicht geben, wem er sein Vertrauen schenken kann.

Die Onlinestellung wird für den späten Herbst 2012 erwartet.

Wir sind gespannt…

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Kostenübernahme einer Behandlung durch die private Versicherung abgelehnt – Ärgernis oder System?


31. Oktober 2010

Früher ergab sich oft ein Schriftwechsel über eine Behandlung und die erfolgte Rechnungsstellung nach einer Behandlung. Derzeit führen zunehmend mehr private Versicherungen und Zusatzversicherungen diesen Papierkrieg bereits vor der Behandlung.

Antworten der Versicherer verunsichern

Einige Kostenträger erwarten vom Patienten vertragsgemäß die Vorlage von so genannten Therapie- und Kostenplänen (früher auch Heil- und Kostenplan genannt). Anschließend erfolgt die initiale Keiltreibung in das Arzt-Patientenverhältnis durch immer gleiche, teils sinnentleerte Floskeln und Textbausteine, die dem Versicherten in Form eines Briefes zu Teil werden. Das Unverständnis über diese Dinge ist beim Patienten erwartungsgemäß groß. Der tiefere Sinn eröffnet sich dabei nicht.
So wird der (Zahn-) Arzt meist anschließend mit der Bearbeitung konfrontiert. Das wiederum ist aber nicht seine Aufgabe ebenso wenig wie eine Rechtsberatung. Die später entstehenden Kostennoten für diese unnützen Vorgänge bleiben nicht selten beim Patienten hängen.

Medizinische Notwendigkeit

Als Grund der Ablehnung ist immer häufiger zu lesen, dass der Grund der Behandlung nicht ersichtlich bzw. Teile der Behandlung oder die gesamte Behandlung medizinisch nicht notwendig sei. Falls die private Krankenversicherung also die Kostenübernahme einer Behandlung abgelehnt oder teilweise ablehnt, so stützt sie sich häufig auf ein (zahn-) medizinisches Gutachten eines beratenden (Zahn-) Arztes. In der Regel wurden im Vorfeld auch diagnostische Unterlagen (Befunde, Röntgenbilder, Modelle etc.) zusätzlich zu den Therapie- und Kostenplänen angefordert.

Besonders nützlich im Sinne der Aushöhlung des Vertrauensverhältnisses erscheinen dabei Formulierungen, wie „…wir erstatten nur Leistungen, die medizinisch sinnvoll sind…“, „…die Laborkosten erscheinen uns angesichts der geplanten Versorgung zu hoch…“,“…die Leistungen xyz sind nicht berechnungsfähig…“ oder „…sprechen Sie mit Ihrem Arzt / Zahnarzt, um eine Einigung zu erzielen…“. Einschlägige Rechtsprechungen des BGH werden dabei vollständig ignoriert (sinngemäß: …die Beurteilung einer medizinischen Notwendigkeit liegt nicht beim Kostenträger…).

Getrennte Rechtsbeziehungen

Alle, Ärzte und vorrangig die Versicherungen, sollten endlich verstehen und auch offen sagen, dass es sich bei dem vermeintlich dreiseitigen Verhältnis Arzt – Patienten – Versicherung faktisch um völlig getrennte Rechtsbeziehungen handelt. Nämlich Arzt – Patient und Patient – Versicherung.

Daher ergeben sich unterschiedliche Auffassungen. Beispielsweise stehen Versicherungsvertragsbedingungen den Gebührenordnungen gegenüber. Am Ende ergeben sich Differenzen, die zu einem „nicht erstattungsfähigen“ Anteil der Rechnung führen, der aber sehr wohl „berechnungsfähig“ sein kann und somit auch zu begleichen ist.

Im richtigen Leben klingst das so…

Ein Bekannter hat sich kürzlich bei Europas größtem Versicherer eine private Krankenversicherung „gegönnt“. Die Aussage des Vertreters der Gesellschaft: „Bezahlen Sie Rechnungen in keinem Fall, bevor wir sie nicht geprüft haben“.
Warum in aller Welt spielen sich die Versicherungen so übertrieben als Anwalt des Versicherten auf, an statt ehrlich auf die Vertragsbedingungen hinzuweisen?

Andererseits kann man sich sicher sein, das der Arzt / Zahnarzt seine Hausaufgaben gemacht hat und daher die geltenden Gebührenordnungen intensiv gelesen hat.

Ärzte und Abrechnungsstellen sind gut aufgestellt

Nicht selten erfolgt die Rechnungsstellung und -abwicklung über so genannte Verrechnungsstellen (die bekannteste ist wohl die PVS). Diese Agenturen führen in jedem Fall eine Rechnungsprüfung durch, bei der insbesondere die Konformität zu den Gebührenordnungen sowie eine sachliche und rechnerische Richtigkeit erzeugt werden, sofern dies nicht schon gegeben war. Das schafft Sicherheit, aber nur auf Seiten des Rechnungsstellers.

Und jetzt mal ganz deutlich gesprochen: Die Bemühungen der Versicherungen (Abwiegelung von Ansprüchen) zahlt der Patient, die Bemühungen des Arztes (PVS) zahlt der Arzt, den ggf. strittigen Restbetrag zahlt der Patient. Irgendwie erscheint die Lastenverteilung etwas einseitig.

Fazit

In Fällen einer Ablehnung sollte der Versicherte von seinem Recht auf namentliche Nennung des Gutachters und auf Einsicht in das Gutachten geltend machen. Manches Mal erwies sich ein simpler Einspruch als nutzbringend. Der Rechtsstreit bleibt als letzter Ausweg.

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Es geht um Ihr Gesicht!


29. November 2009

 

Tumorerkrankungen der Haut entstehen zunehmend häufiger. Insbesondere im Gesichtsbereich treffen so genannte ästhetische Zonen aufeinander, die bei der Behandlung und Versorgung dieser Erkrankungen besonderes Augenmerk verdienen.

Während die diagnostische Kompetenz für Tumoren der Haut weitestgehend bei den Dermatologen liegt, so liegt operative Kompetenz speziell für Tumoren im Gesichtsbereich im Wesentlichen bei den Fachärzten für Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie.

Obwohl den meisten Dermatologen eine weitreichende operative Ausbildung fehlt, versuchen die Hautärzte seit Jahren mit umfangreicher Lobbyarbeit das Krankheitsbild der Gesichtshauttumoren (Z. B. weißer und schwarzer Hautkrebs) mit dem Argument der Qualitätssicherung ausschließlich für ihr Fachgebiet zu sichern. So wurden Qualitätszirkel zum Thema Hautkrebs gegründet, die zum Ziel haben, die niedergelassenen Dermatologen an die entsprechenden regionalen dermatologischen Kliniken zu binden. Über die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und den erweiterten Bewertungsausschuss folgte dann die Einführung einer ärztlichen Abrechnungsziffer zum Hautkrebsscreening im qualitätsgesicherten Rahmen, um auch die Hausärzte wiederum an das „Netzwerk Dermatologie“ zu binden.

Mit einer nur achtstündigen Weiterbildung für Fachärzte für Allgemeinmedizin und Ärzte ohne Gebietsbezeichnung wird im Wesentlichen darauf hingewirkt, dass bei fraglichen Befunden eine Überweisung an den Dermatologen verpflichtend ist, um diese Ziffer abrechnen zu können. Es ist zu befürchten, dass in einem weiteren Schritt die an der chirurgischen Therapie der Gesichtshauttumoren beteiligten Fachrichtungen eingegrenzt werden.

Erfreulicherweise ist zu bemerken, dass eine Vielzahl von dermatologischen Kollegen dennoch Gesichtshauttumoren zum MKG-Chirurgen überweisen. Scheinbar sprechen die Ergebnisse doch für sich.

Achten Sie also darauf, wohin Ihr Hausarzt Sie überweisen will, wenn es um das Gesicht geht.

Mit entsprechender Ausbildung und Erfahrung ist und bleibt der Gesichtschirurg die erste Wahl.

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Wartezimmer-TV interessant oder lästig?


24. Mai 2009

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