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Posts Tagged ‘mkg-chirurgie’

Wer implantiert in Deutschland?


17. Mai 2012

Mehr als die Hälfte aller in Deutschland pro Jahr gesetzten Implantate werden durch Fachärzte für MKG-Chirurgie gesetzt. Das hat einen Grund.

Die Implantologie beim MKG-Chirurgen umfasst den gesamten Bereich des Zahnersatzes mit Implantaten. 
Angefangen mit perfekter 3D-Diagnostik, über alle Formen des Knochenaufbaus bis hin zur prothetisch exakten Positionierung von Implantaten, bietet der MKG-Chirurg das komplette Spektrum, auch in komplizierten Situationen.
Er verfügt über profundes Wissen durch sein Doppelstudium (Medizin und Zahnmedizin) sowie durch eine fundierte Ausbildung, die er bereits in der Klinik erworben hat (und nicht etwa nur in Wochenendkursen).

Einen kompetenten Kieferchirurgen in Ihrer Nähe finden Sie auf der Homepage der DGMKG oder auf der Homepage des AnMKG.

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Weisheitszähne – entfernen oder belassen?


16. Oktober 2010

Wozu sind die eigentlich gut?

Diese Backenzähne kommen erst spät zur Entwicklung (15. – 21. Lebensjahr) und sind von der Natur wahrscheinlich als so eine Art Reserve gedacht. Bei den meisten Menschen (~90%) reicht der Platz im Kiefer allerdings nicht aus, so dass die Weisheitszähne ganz oder teilweise im Kiefer eingeschlossen bleiben.

Welche Gefahren können von Weisheitszähnen ausgehen?

Es können eine Reihe typischer Probleme entstehen, die meist nur mit der Entfernung der Weisheitszähne zu beheben sind:

  • • Der Zahn ragt teilweise aus der Schleimhaut, eine kleine Nische bildet sich, Bakterien können dort wiederkehrende Entzündungen verursachen.
  • • Gelegentlich bilden sich größere Zysten um den Zahn herum, die den Kieferknochen empfindlich schwächen können.
  • • Selten bilden sich aus diesen Zysten gutartige aber auch bösartige Veränderungen.
  • • Lehnt sich ein Weisheitszahn an seinen Nachbarn in der Tiefe an, so kann dieser Zahn beschädigt werden – die Wurzel des Nachbarn löst sich auf – der Zahn kann dann meist nicht mehr gerettet werden.
  • • Sind Weisheitszähne durchgebrochen, also sichtbar und stehen sehr eng am Nachbarzahn, so ergibt sich häufig ein Zwischenraum, der nicht gut zu reinigen ist – Karies droht.
  • • Kieferfrakturen entstehen gerne in Bereichen, wo Weisheitszähne sitzen. Es besteht dort eine Schwachstelle im Kieferknochen.

Welche Risiken bestehen bei der Entfernung von Weisheitszähnen?

Es gibt allgemeine Risiken, wie etwa Wundheilungsstörungen oder Blutungskomplikationen, die bei jeder Operation auftreten können. Als typische Risiken bei der Weisheitszahnentfernung sind beispielhaft zu nennen:

  • Nervschädigungen bei besonderer Nähe zu Nerven, die in oder neben dem Unterkiefer verlaufen, oder unsachgemäßer Operationstechnik. Dabei treten dann Gefühls- und/oder Geschmacksstörungen auf, die meist von allein wieder verschwinden. In seltenen Fällen erholt sich ein geschädigter Nerv nicht, die Gefühlsstörung kann dann dauerhaft bleiben.
  • • Durch langwierige Wundheilung mit starken Infektionen kann der Kieferknochen geschädigt werden. Richtig nachbehandelt lassen sich Folgeschäden meist vermeiden.
  • • Nach der Zahnentfernung findet in der Tiefe eine Knochenheilung statt, die den Raum des ehemaligen Zahnes auffüllen soll. Dabei besteht typischerweise 6-8 Wochen nach dem Eingriff eine erhöhte Frakturgefahr in diesem Bereich, auch wenn die Wunde schon lange geheilt ist und die OP schon längst vergessen scheint.

Können Weisheitszähne auch belassen werden?

In wenigen Situationen kann auf eine Zahnentfernung verzichtet werden:

  • • Wenn eine spontane, richtige Einstellung des Zahnes in die Zahnreihe zu erwarten ist.
  • • Wenn eine Extraktion anderer Backenzähne nötig ist und im Rahmen einer kieferorthopädischen Behandlung die Einordnung des Weisheitszahnes möglich und sinnvoll ist.
  • • Wenn ein extrem hohes Operationsrisiko besteht, können Zähne ohne krankhaften Befund belassen werden.

Wie werden Weisheitszähne entfernt?

Im Allgemeinen erfolgt die operative Entfernung von Weisheitszähnen ambulant. Nur in sehr seltenen Fällen ist ein stationärer Aufenthalt notwendig (z. B. bei schwerwiegenden Erkrankungen, wie Blutungsübel oder Schwäche der Immunabwehr).
Die Operation kann vorteilhafterweise pro Kieferhälfte in örtlicher Schmerzausschaltung stattfinden. Wird aus Gründen der Angst oder Unruhe eine höherwertige Schmerz- und Bewusstseinsausschaltung gewünscht (Sedierung, Narkose), so kann die gleichzeitige Entfernung aller Weisheitszähne in einer Sitzung sinnvoll sein.

Wer operiert Weisheitszähne?

Jeder Zahnarzt kann diese Operation vornehmen. In Fällen mit zu erwartenden Schwierigkeiten wird meist eine Überweisung zum Spezialisten zu erwarten sein. Fachzahnärzte für Oralchirurgie oder Fachärzte für MKG-Chirurgie (Mund-Kiefer-Gesicht) sind hier die geeigneten Ansprechpartner, wobei der letztere durch seine einzigartige Doppelausbildung (Studium der Medizin und der Zahnmedizin) und langjährige klinisch-operative Tätigkeit besonders bei höchstem Schwierigkeitsgrad oder zusätzlichen allgemeinmedizinischen Problemen ins Spiel kommt.

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Es geht um Ihr Gesicht!


29. November 2009

 

Tumorerkrankungen der Haut entstehen zunehmend häufiger. Insbesondere im Gesichtsbereich treffen so genannte ästhetische Zonen aufeinander, die bei der Behandlung und Versorgung dieser Erkrankungen besonderes Augenmerk verdienen.

Während die diagnostische Kompetenz für Tumoren der Haut weitestgehend bei den Dermatologen liegt, so liegt operative Kompetenz speziell für Tumoren im Gesichtsbereich im Wesentlichen bei den Fachärzten für Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie.

Obwohl den meisten Dermatologen eine weitreichende operative Ausbildung fehlt, versuchen die Hautärzte seit Jahren mit umfangreicher Lobbyarbeit das Krankheitsbild der Gesichtshauttumoren (Z. B. weißer und schwarzer Hautkrebs) mit dem Argument der Qualitätssicherung ausschließlich für ihr Fachgebiet zu sichern. So wurden Qualitätszirkel zum Thema Hautkrebs gegründet, die zum Ziel haben, die niedergelassenen Dermatologen an die entsprechenden regionalen dermatologischen Kliniken zu binden. Über die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und den erweiterten Bewertungsausschuss folgte dann die Einführung einer ärztlichen Abrechnungsziffer zum Hautkrebsscreening im qualitätsgesicherten Rahmen, um auch die Hausärzte wiederum an das „Netzwerk Dermatologie“ zu binden.

Mit einer nur achtstündigen Weiterbildung für Fachärzte für Allgemeinmedizin und Ärzte ohne Gebietsbezeichnung wird im Wesentlichen darauf hingewirkt, dass bei fraglichen Befunden eine Überweisung an den Dermatologen verpflichtend ist, um diese Ziffer abrechnen zu können. Es ist zu befürchten, dass in einem weiteren Schritt die an der chirurgischen Therapie der Gesichtshauttumoren beteiligten Fachrichtungen eingegrenzt werden.

Erfreulicherweise ist zu bemerken, dass eine Vielzahl von dermatologischen Kollegen dennoch Gesichtshauttumoren zum MKG-Chirurgen überweisen. Scheinbar sprechen die Ergebnisse doch für sich.

Achten Sie also darauf, wohin Ihr Hausarzt Sie überweisen will, wenn es um das Gesicht geht.

Mit entsprechender Ausbildung und Erfahrung ist und bleibt der Gesichtschirurg die erste Wahl.

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AnMKG jetzt online – Vereinigung der Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgen in Westfalen-Lippe fördert Informationsaustausch


14. November 2009

 

„Einfachen Zugang zu Informationen für Patienten und Ärzte, das soll das neue Portal leisten“, so Dr. Dr. Meinhard Esser aus Witten, Vorsitzender des Arbeitskreises niedergelassener MKG-Chirurgen in Westfalen Lippe. Zum Launch des neuen Internetportals www.anmkg.de erklärte er weiter: „Die Ziele des Arbeitskreises sind

die Information von Patienten,

die Interessenvertretung der niedergelassenen Fachkollegen,

die Förderung der Kollegialität untereinander sowie die Pflege und Verbesserung der Kontakte der Fachgruppe der MKG-Chirurgen zu anderen Ärzten und Zahnärzten.“

„Die Mitglieder des AnMKG treffen sich regelmäßig zu Arbeitssitzungen. Dabei werden Fachvorträge gehalten, Workshops zu Prinzipien der Praxisführung, Praxissoftware, Qualitätsmanagement und vielen anderen Themen durchgeführt und die speziellen Probleme der Region Westfalen-Lippe erörtert. Dabei steht das freundschaftliche Miteinander vor beruflicher Konkurrenz. „, ergänzt der 2. Vorsitzende des AnMKG, Dr. Werner Fürstenau aus Detmold.

In einer weiteren Ausbaustufe soll ein noch Wiki implementiert werden, in dem eine Datenbank mit Fachwissen wachsen soll.

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3D-Planung erhöht die implantologische Präzision. Erhöht sie auch Einheilquoten?


30. Juli 2009

Die Erfahrung der letzten 7 Jahre zeigt, dass die Implantologie vorhersagbarer geworden ist. 3D-Planung macht den Kiefer „durchsichtig“ und erlaubt so auch „Grenzgänge“ zum biologisch Machbaren – mit Erfolg.
Die dreidimensionale Vorstellungskraft des Menschen ist begrenzt. Die computergestützte 3D-Implantatplanung hilft hier enorm.

In vielen Fällen konnte auf größere Knochenchirurgie im Sinne z. B. einer Beckenkammtransplantation verzichtet werden und trotzdem ein hervorragendes prothetisches Ergebnis erreicht werden.

Die Einheilquoten konnten nochmals gesteigert werden. Als Gründe hierfür sehen wir verschiedene Faktoren:

  • ■ Die zur Verfügung stehenden Kieferanteile können optimal ausgenutzt werden
  • ■ Die Knochenlamellen rund um das Implantat bleiben auf Mindeststärke erhalten und werden nicht zufällig geschwächt
  • ■ Das Erfordernis für augmentative Maßnahmen ist geringer geworden – dadurch weniger Fremdmaterial im Körper
  • ■ Die prothetisch optimale Position eines Implantates wird sichergestellt – spätere Fehlbelastungen bleiben weitgehend aus

Diese Vorteile muss man sich zu Nutze machen.

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Sofortimplantate – immer besser?


7. Juni 2009
 
 

 

Eine Sofortimplantation bietet sich an, wenn beispielsweise ein Zahn durch einen Sportunfall verloren geht und eine Replantation bei erhaltenem Zahnfach nicht sinnvoll ist.
Zähne, die eine parodontale Schädigung zeigen, können u. U. auch in dieser Art ersetzt werden. Eine sorgfältige Auswahl der dafür geeigneten Patienten sorgt für eine geringe Misserfolgsquote.

Die Eingliederung einer perfekt aussehenden Krone kann in der Regel sofort erfolgen und schafft so auch optimale Voraussetzungen für einen ästhetischen Erfolg.

Sofortimplantationen sind inzwischen wissenschaftlich hinreichend untersucht. So beschreiben beispielsweise Rabel und Köhler eine nicht wesentlich erhöhte Verlustrate.

Implantate mit hydrophilen Oberflächen können nach meiner Erfahrung die Einheilzeit verkürzen und dabei die vulnerable Phase ebenfalls verkürzen. Studien von Schwarz et al. weisen darauf hin.

Patienten erhalten zunehmend Sekundärinformationen aus dem Internet. In verschiedenen, bei Google hoch gelisteten Portalen für Patienten wird die Sofortimplantation inzwischen als gängiges Verfahren beschrieben.

DGI
Portal der Zahnmedizin
implantate.com
GZFA
Zahnimplantate-Ratgeber

 Gründe, die für einen sofortigen Ersatz eines verlorengegangen Zahnes sprechen:

• Optimaler Erhalt der funktionellen Strukturen
Optimaler Erhalt der Ästhetik
Kurze Behandlungszeit
Keine unangenehm zu tragenden Provisorien

Dagegen sprechen:

Kompliziertere Operation beim Einbringen des Implantates
Höhere Verlustrate von Implantaten durch noch bestehende Entzündung an den vorhandenen Weichgeweben
Höhere Kosten, da in der Regel mit einer provisorischen Sofortkrone gearbeitet wird

Große Erfahrung im Bereich der Implantologie sollte der behandelnden Arzt oder Zahnarzt allerdings mitbringen.

 

Perfekte Beispiele zeigen die folgenden Bilder:
(Bildnachweis: http://www.drfuerstenau.de/index.php)


Weitere Informationen auf der Website Praxis-Klinik Dr. Fürstenau.

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Erstes weltweites Netzwerk für 3D-Implantologie gegründet


2. Juni 2009

„Alles in 3D!“, so der provokative Titel des neuen Netzwerks. Vor wenigen Tagen wurde das erste Netzwerk 3D-Implantologie auf www.ning.com von Dr. Werner Fürstenau gegründet. Der Facharzt für Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie und zertifizierte Implantologe aus Detmold hat schon letztes Jahr auf sich aufmerksam gemacht. Einige Veröffentlichungen zum Thema „Computergestützte Implantologie“ sowie ein groß angelegter Vergleichstest der in Europa gängigen 3D-Planungssysteme haben in Expertenkreisen Beachtung gefunden.

Das neue Neztwerk soll diese und andere Informationen gebündelt darstellen.  Eine hohe Qualität der Blogs, Fotos und Videos usw. wird angestrebt. Derzeit werden namhafte Implantologen und Zahntechniker zunächst aus Deutschland gezielt eingeladen. Später ist die kontinuierliche Ausweitung im deutschsprachigen Europa geplant.

Neue Mitglieder finden unter http://3d-implantologie.ning.com/ einen Ansprechpartner.

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BOTOX heißt jetzt VISTABEL


21. Mai 2009

Unter dem Handelsnamen VISTABEL hat Botulinumtoxin Typ A die Zulassung für die Behandlung der mittleren bis stark ausgeprägten vertikalen Falten zwischen den Augenbrauen (Glabella) bei Männern und Frauen unter 65 Jahren erhalten, wenn diese Falten eine erhebliche psychologische Belastung für den Patienten darstellen.VISTABEL ist damit das einzige in Deutschland für die ästhetische Medizin zugelassene Botulinumtoxin.

 

Behandelt werden vor allem:
♦ Zornesfalten
♦ Waagerechte Stirnfalten
♦ Krähenfüße
♦ Tiefere Falten im Ober- und Unterlippenbereich

 

Gleichzeitig beugt eine Unterspritzung mit Botulinumtoxin A der Entstehung solcher Falten vor.
Zur Faltenbehandlung spritzt der Arzt wenige hochwirksame Tropfen der sehr stark verdünnten Lösung mit hauchdünnen Kanülen exakt in den zu behandelnden Muskel ein. Die Injektionen sind für die Patienten fast schmerzfrei, vergleichbar mit Akupunktur. 

Innerhalb weniger Tage zeigen sich erste Erfolge: Die Haut wird glatter, Linien und Fältchen verschwinden. Die Menschen wirken in vielen Fällen erheblich jünger und entspannter.

Der Gesichtsausdruck bleibt natürlich, denn die Mimik der nicht behandelten Bereiche bleibt erhalten. Starres Aussehen wie es z. B. nach Lifting-Operationen möglich ist, wird vermieden. Die volle Wirkung ist in der Regel nach ca. 5-10 Tagen erreicht und hält durchschnittlich vier bis sechs Monate an, nach wiederholten Injektionen manchmal auch länger.

 

Die Anwendung von Botulinumtoxin A bei Falten gilt mittlerweile als eine sichere medizinisch- kosmetische Behandlungsmethode. Die Unterspritzung mit Botulinumtoxin A kann ohne Probleme beliebig oft wiederholt werden und lässt sich problemlos mit allen anderen Verfahren zur Therapie von Falten kombinieren.

 

Welche Behandlungsmethode für Ihre Wünsche am besten geeignet ist, sollte in einer persönlichen Beratung individuell erörtert werden.

 

Der Spezialist für das Gesicht ist und bleibt der Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurg!

Weitere Informationen unter www.drfuerstenau.de .

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