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Posts Tagged ‘implantate’

Periimplantitis – Behandlungsmethoden


14. Februar 2010

Die Periimplantitis (Entzündung am Implantat) geht einher mit einer Taschenvertiefung, in schweren Fällen mit Sekretion aus der Tasche und mit Knochenabbau. Dabei kommt es meist sehr rasch zu einem nennenswerten Verlust des Knochens und somit zur Gefährdung des Implantates, der Weichgewebe um das Implantat und letztlich auch der Suprakonstruktion (Krone, Brücke, Prothese).

Die Erfahrung zeigt, dass ein regelmäßiger Recall (Nachschau) bei Zahnarzt oder beim Implantologen hilft, die Frühzeichen einer ungünstigen Veränderung zu erkennen und zu beseitigen.
Ist es schon zur Periimplantitis gekommen, so sollte frühzeitig chirurgisch interveniert werden. Nicht selten wird versucht, die Entzündung irgendwie einzudämmen (Taschenspülung, Medikamenteneinlage o. ä.). Diese Maßnahmen haben in der Regel keinen dauerhaften Erfolg.

Ideal erscheint nach dem derzeitigen Wissenstand eine offene Behandlung unter Sicht. Dabei kann das gesamte Ausmaß gut erkannt und eingeschätzt werden. Die Dekontamination freiliegender Implantatoberflächen sollte mit einem speziellen Glycin-Salz (z. B. Clean-Prophy-Powder) und EDTA (PrefGel) erfolgen. Anschließend kann eine regenerative Therapie zur Anzüchtung neuen Knochens mit Emdogain und BoneCeramic erfolgen. Die Langzeiterfolge dieses Ansatzes sind jedoch noch nicht gemessen worden.

Andere Autoren sprechen von Glättung der freiliegenden Implantatoberflächen, um Bakterien das Versteck in der rauen Oberfläche zu entziehen. Diese Methode kann die strukturelle Beschaffenheit des Implantatkörpers gefährden (Materialbruch) und führt zunächst nicht zu einer Verminderung der Taschentiefen. Eben diese Verminderung der Taschentiefe gilt es aber zu erzielen. Insbesondere im ästhetischen Frontzahnbereich stellen sich dabei größere Probleme ein.

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Periimplantitis – unvermeidbar?


8. Dezember 2009

 

Implantate erfordern eine Langzeitbetreuung, auf die nicht verzichtet werden sollte. Die so genannte Periimplantitis (Entzündung der Hart- und Weichgewebe am Implantat) stellt dabei eine Herausforderung für jede zahnärztliche Praxis dar.
Für die Diagnostik einer Periimplantitis braucht es nicht viel, für die Vorbeugung und Behandlung jedoch Erfahrung und Weitblick. Die Entstehung (Ätiologie) der Periimplantitis gleicht der der Parodontitis und so ähneln sich auch die Verfahren zu ihrer Vermeidung bzw. Behandlung.

Daher wird Sie Ihr Zahnarzt im Fall der Fälle möglicherweise zu einem Facharzt für Mund- Kiefer- Gesichtschirurgie (MKG-Chirurg) überweisen, da dieser alle Techniken und Fertigkeiten der Implantologie und der Parodontologie beherrscht. Gleichzeitig hat er durch sein abgeschlossenes Medizinstudium und seine Facharztausbildung ausreichend medizinischen Sachverstand, um z. B. bestehende Begleiterkrankungen richtig einzuordnen und therapeutisch zu berücksichtigen.

Die wesentlichen Ursachen für Implantatverluste lassen sich wie folgt kategorisieren:

  • Frühverluste – im Falle eines frühen Implantatverlustes liegen die Ursachen meist in der chirurgischen Technik oder in Wundheilungsstörungen.
  • Spätverluste – späte Verluste ereignen sich häufig bei unzureichender Hygiene, falscher Belastung, bei systemischen Erkrankungen oder durch eine dauerhafte bakterielle Infektion.

Klinischen Studien zeigen, dass die täglich zu erbringende Hygiene am Implantat entscheidend ist. Der Einsatz und die Motivation des Patienten sind dabei entscheidend. Erfahrungsgemäß erhöhen z. B. Elektrozahnbürsten den Spaß am Putzen bei gleichzeitig besserer Reinigungswirkung.

Bei bestehender Periimplantitis sollte im Rahmen eines nicht-chirurgischen Vorgehens eine professionelle Prophylaxe (PZR) mit Abtragung subgingivaler Konkremente und Beläge durch ein erfahrenes Team regelmäßig durchgeführt werden. Je nach Schwere des Falles ist der zusätzliche Einsatz von Antiseptika und/oder  Antibiotika zu erwägen.

Eine konsequente Implantat-Nachsorge bzw. Periimplantitis-Vorbeugung schafft die besten Voraussetzungen für den langfristigen Erfolg der Behandlung.

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Praxis-Klinik Dr. Fürstenau auch im Internet ganz weit vorn


21. November 2009

 

Die Website des Spezialistenteams für Implantologie, Oralchirurgie, Parodontologie, Kieferchirurgie und Gesichtschirurgie aus Detmold findet sich aktuell in den TopTen der besten deutschen Zahnarzt-Websites.
Mit einem hervorragenden 7. Platz konnten immerhin 238 Mitbewerber auf die Plätze verwiesen werden.

Der Website-Wettbewerb 2009 des Springer-Verlages kam in seiner Ausgabe 4/2009 des Computer- und Internetmagazins dent-online zu eindeutigen Ergebnissen. Bewertet wurde u. a. fachlicher Inhalt, Funktionalität, Benutzerfreundlichkeit, Barrierefreiheit , Suchmaschinenoptimierung sowie rechtliche Aspekte. Insgesamt wurde den Gewinnern ein hoher Standard bescheinigt.

“Einige wenige Schwachstellen der eigenen Site sind uns bekannt”, so Dr. Werner Fürstenau, “wir arbeiten nach wie vor an unserem Web-Auftritt, um unserem Motto ‘Immer einen Schritt voraus’ nachhaltig gerecht zu werden. Nach dem wir Anfang 2009 bereits die Zertifizierung (HONcode) der Schweizer Health On the Net Foundation erlangen konnten, wussten wir, dass wir auf dem richtigen Weg sind.”

Verlässlicher Partner ist die Bielefelder Agentur STATE79, die uns das Design lieferte und auch bei Erweiterungen stets unterstützte. Die fachliche Ausgestaltung und die Navigation hingegen war Chefsache im eigenen Haus.

7. Gewinner im dent-online-Website-Wettbewerb 2009

7. Gewinner im dent-online-Website-Wettbewerb 2009

Neues aus der Praxis-Klinik, Presse | | Keine Kommentare »

3D-Planung erhöht die implantologische Präzision. Erhöht sie auch Einheilquoten?


30. Juli 2009

Die Erfahrung der letzten 7 Jahre zeigt, dass die Implantologie vorhersagbarer geworden ist. 3D-Planung macht den Kiefer “durchsichtig” und erlaubt so auch “Grenzgänge” zum biologisch Machbaren – mit Erfolg.
Die dreidimensionale Vorstellungskraft des Menschen ist begrenzt. Die computergestützte 3D-Implantatplanung hilft hier enorm.

In vielen Fällen konnte auf größere Knochenchirurgie im Sinne z. B. einer Beckenkammtransplantation verzichtet werden und trotzdem ein hervorragendes prothetisches Ergebnis erreicht werden.

Die Einheilquoten konnten nochmals gesteigert werden. Als Gründe hierfür sehen wir verschiedene Faktoren:

  • ■ Die zur Verfügung stehenden Kieferanteile können optimal ausgenutzt werden
  • ■ Die Knochenlamellen rund um das Implantat bleiben auf Mindeststärke erhalten und werden nicht zufällig geschwächt
  • ■ Das Erfordernis für augmentative Maßnahmen ist geringer geworden – dadurch weniger Fremdmaterial im Körper
  • ■ Die prothetisch optimale Position eines Implantates wird sichergestellt – spätere Fehlbelastungen bleiben weitgehend aus

Diese Vorteile muss man sich zu Nutze machen.

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Sofortimplantate – immer besser?


7. Juni 2009
 
 

 

Eine Sofortimplantation bietet sich an, wenn beispielsweise ein Zahn durch einen Sportunfall verloren geht und eine Replantation bei erhaltenem Zahnfach nicht sinnvoll ist.
Zähne, die eine parodontale Schädigung zeigen, können u. U. auch in dieser Art ersetzt werden. Eine sorgfältige Auswahl der dafür geeigneten Patienten sorgt für eine geringe Misserfolgsquote.

Die Eingliederung einer perfekt aussehenden Krone kann in der Regel sofort erfolgen und schafft so auch optimale Voraussetzungen für einen ästhetischen Erfolg.

Sofortimplantationen sind inzwischen wissenschaftlich hinreichend untersucht. So beschreiben beispielsweise Rabel und Köhler eine nicht wesentlich erhöhte Verlustrate.

Implantate mit hydrophilen Oberflächen können nach meiner Erfahrung die Einheilzeit verkürzen und dabei die vulnerable Phase ebenfalls verkürzen. Studien von Schwarz et al. weisen darauf hin.

Patienten erhalten zunehmend Sekundärinformationen aus dem Internet. In verschiedenen, bei Google hoch gelisteten Portalen für Patienten wird die Sofortimplantation inzwischen als gängiges Verfahren beschrieben.

DGI
Portal der Zahnmedizin
implantate.com
GZFA
Zahnimplantate-Ratgeber

 Gründe, die für einen sofortigen Ersatz eines verlorengegangen Zahnes sprechen:

• Optimaler Erhalt der funktionellen Strukturen
Optimaler Erhalt der Ästhetik
Kurze Behandlungszeit
Keine unangenehm zu tragenden Provisorien

Dagegen sprechen:

Kompliziertere Operation beim Einbringen des Implantates
Höhere Verlustrate von Implantaten durch noch bestehende Entzündung an den vorhandenen Weichgeweben
Höhere Kosten, da in der Regel mit einer provisorischen Sofortkrone gearbeitet wird

Große Erfahrung im Bereich der Implantologie sollte der behandelnden Arzt oder Zahnarzt allerdings mitbringen.

 

Perfekte Beispiele zeigen die folgenden Bilder:
(Bildnachweis: http://www.drfuerstenau.de/index.php)


Weitere Informationen auf der Website Praxis-Klinik Dr. Fürstenau.

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Erstes weltweites Netzwerk für 3D-Implantologie gegründet


2. Juni 2009

“Alles in 3D!”, so der provokative Titel des neuen Netzwerks. Vor wenigen Tagen wurde das erste Netzwerk 3D-Implantologie auf www.ning.com von Dr. Werner Fürstenau gegründet. Der Facharzt für Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie und zertifizierte Implantologe aus Detmold hat schon letztes Jahr auf sich aufmerksam gemacht. Einige Veröffentlichungen zum Thema “Computergestützte Implantologie” sowie ein groß angelegter Vergleichstest der in Europa gängigen 3D-Planungssysteme haben in Expertenkreisen Beachtung gefunden.

Das neue Neztwerk soll diese und andere Informationen gebündelt darstellen.  Eine hohe Qualität der Blogs, Fotos und Videos usw. wird angestrebt. Derzeit werden namhafte Implantologen und Zahntechniker zunächst aus Deutschland gezielt eingeladen. Später ist die kontinuierliche Ausweitung im deutschsprachigen Europa geplant.

Neue Mitglieder finden unter http://3d-implantologie.ning.com/ einen Ansprechpartner.

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In aller Munde


1. Juni 2009

In Deutschland wurden im vergangenen Jahr 950.000 Zahnimplantate gesetzt. Dies spricht für eine sichere Methode, um verloren gegangene Zähne zu ersetzen.

Die Zahl der Implantate, bei denen eine computergestützte Implantatplanung eingesetzt wurde, ist derzeit noch unbekannt. Schätzungen gehen auf ungefähr 50.000.
3D-Planungssysteme setzen sich zunehmend durch, zumal die Leistungsfähigkeit durch Guided-Surgery-Systeme deutlich gestiegen ist. Dies sind “Bohrhülsensysteme”, die nicht nur die Position und die Bohrrichtung, sondern auch die Bohrtiefe exakt vorgeben. Dadurch erhöht sich die Präzision nochmals. 
Das im Frühjahr 2009 auf der IDS vorgestellte System von Straumann zeigt sich besonders leicht handhabbar. Die Praxis-Klinik Dr. Fürstenau in Detmold hat damit schon Erfahrungen in knapp einem Dutzend Fälle gesammelt, da das System schon 6 Monate vor der Markteinführung zu Entwicklungs- und Testzwecken zur Verfügung  stand.

Weitere Informationen auf der Website Praxis-Klinik Dr. Fürstenau.

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Zahnrettung nach Unfall häufig möglich


24. Mai 2009

Ein ausgeschlagener Zahn – etwa 30% aller Kinder erleben in ihrer Jugend einen Zahnunfall.
Auch im Erwachsenenalter sind Zähne bei Fahrrad- oder Sportunfällen häufig mit betroffen.

Mit der richtigen Strategie stehen die Chancen für eine Rettung gut. Die RETTUNGSBOX für Zähne erlaubt einen Transport des ausgeschlagenen Zahnes zum Kieferchirurgen. Dieser kann den Zahn wieder replantieren. Die Chancen für ein Wiederanwachsen stehen so nicht schlecht. 
Solche Rettungsboxen sind vielfach in Schulen, Kindergärten oder auch Vereinen in Erste-Hilfe-Sets enthalten.

Steht keine Box zur Verfügung, so kann der Zahn in Milch aufbewahrt werden oder man steckt ihn in den Mund (Nicht in den Mund der Mutter)(Vorsicht: Gefahr des Verschluckens oder der Aspiration bei kleinen Kindern).

Sollte der Zahn zerstört oder verloren sein, so kann mit einem Zahnimplantat ein vollwertiger Ersatz geschaffen werden. Dieser ist von einem natürlichen Zahn häufig nicht zu unterscheiden. Ein solches Implantat lässt man sich im besten Fall von einem Facharzt für Mund- Kiefer- Gesichtschirurgie setzen, da der in der Regel die größte Kompetenz und Erfahrung hat mit der meist komplizierten Situation im Frontzahnbereich.

Weitere Informationen auf der Website Praxis-Klinik Dr. Fürstenau.

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Neues Instrumentarium für die 3D-Implantologie


21. Mai 2009

Guided Surgery ist das neue Stichwort, wenn es um Präzision und perfekte Behandlungsergebnisse geht.

Das neue Bohrsystem der Fa. Straumann Deutschland, Freiburg, erlaubt jetzt eine wesentliche Verbesserung bei so genannten schablonengeführten Implantationen (Computergestützte 3D-Planung).

Überzeugende Vorteile:
► hohe chirurgische Präzision
► noch höhere Genauigkeit
► verbesserte Vorhersagbarkeit der Behandlungsergebnisse
► nochmals verkürzte OP-Zeiten
► noch schonendere Behandlung

Erstmals sind nicht nur die Bohrposition und die Bohrrichtung vorgegeben, sondern auch die exakte Bohrtiefe. Und das für alle Aufbereitungsschritte während der gesamten Implantation.

Wir konnten im Rahmen der klinischen Tests dieses System schon 6 Monate vor der Markteinführung testen und verwenden.

Wir sehen eine erhebliche Verbesserung der ohnehin schon großen Genauigkeit.

Das System steht ab sofort allen Patienten zur Verfügung. Weitere Informationen auf der Website Praxis-Klinik Dr. Fürstenau.

 

Neues aus der Praxis-Klinik | | Keine Kommentare »

Neues Implantatmaterial mit überlegenen Eigenschaften


21. Mai 2009

Titan-Zirkonium ist eine neue metallische Legierung mir überlegenen Eigenschaften. Dieses Material ist das erste speziell für die Anforderungen der dentalen Implantologie entwickelte Material. Roxolid™ ist 50% stabiler als reines Titan, das aktuell meist verwendete Material für Implantate.

Die Kombination von verbesserter Festigkeit in Verbindung mit besserer Einheilung (Osseointegration) ermöglicht eine neue Generation von Durchmesser-reduzierten Implantaten. Dies ist in Situationen mit begrenztem Platzangebot von Vorteil.

Die Praxis-Klinik Dr. Fürstenau in Detmold wurde im Januar 2008 ausgewählt, an einer Nicht-interventionellen Studie (NIS) teilzunehmen. Daher konnten unsere Patienten schon vor der Markteinführung (2009) von den Vorteilen profitieren.

Somit haben wir bereits einige Erfahrungen mit dem neuen Material sammeln können.

Exklusiv von Straumann – bei uns ist es schon lange erhältlich. Weitere Informationen auf der Website Praxis-Klinik Dr. Fürstenau.

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