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Posts Tagged ‘fortbildung’

Der interdisziplinäre Risikopatient 2.0


28. Juli 2016

Risikopatient wird man erst, wenn die Summe der Erkrankungen und/oder Medikamente eine ungünstige Konstellation darstellen. So ist insbesondere bei operativen Eingriffe Vorsicht und Umsicht geboten. Findet ein Eingriff ambulant statt, so sind noch schärfere Kriterien an die Patientenauswahl, Risikobewertung, Vorbereitung und Durchführung der Operation anzuwenden.

Der interdisziplinäre Risikopatient 2.0
Xarelto, Marcumar, Prolia & Co. – alles (k)ein Problem?

Der interdisziplinäre Austausch zwischen Ärzten und Zahnärzten nimmt unseres Erachtens einen immer höheren Stellenwert ein.
So ist in den letzten Monaten, nicht zuletzt auch aus zahlreichen Gesprächen mit unseren Zuweisern, die Idee gewachsen, dieses wichtige Thema in einer Fortbildungsveranstaltung aufzugreifen.

Weitere Informationen finden Sie in diesem Flyer
Programm Zahnheilkunde meets Medizin und auf www.facebook.com/drfuerstenau.

 

Wir möchten uns an dieser Stelle ausdrücklich bei unseren Partnern Bayer HealthCare sowie botiss biomaterials für die Unterstützung bedanken.

logo_bayer

 

 

Wir freuen uns Sie persönlich am 31.08.2016 begrüßen zu dürfen!

Ihr Team der Praxis-Klinik Dr. Fürstenau

www.drfuerstenau.de

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Neue Plattform für Zahnmediziner und Zahntechniker


1. Mai 2012

Der Detmolder Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und Zahnarzt Dr. Werner Fürstenau gründet einen ITI Study Club zur Förderung des interkollegialen Austauschs und der Fortbildung.

Seine Behandlungsschwerpunkte sind die Implantologie, Oralchirurgie, Parodontologie und Gesichtschirurgie. Die Praxis-Klinik Dr. Fürstenau bietet u. a. alle Facetten der modernen Oral- und Kieferchirurgie sowie eine tagesklinische Behandlungsmöglichkeit mit eigenem OP-Center. Aus seiner Tätigkeit hält Dr. Fürstenau naturgemäß schon engen Kontakt zu über 130 zuweisenden Zahnärzten, Oralchirurgen, Dermatologen, Unfallchirurgen und Allgemeinmedizinern aus der Umgebung, die sich in der Vergangenheit schon häufiger im Rahmen des „Detmolder Herbstsymposiums“ zusammengefunden haben. In nachstehendem Interview berichtet er über seine Arbeit als Direktor des ITI Study Club Detmold.

? Herr Dr. Fürstenau, was verbirgt sich hinter dem Namen ITI Study Club?

Dr. med. Werner Fürstenau:
Der ITI Study Club ist eine Plattform für Zahnmediziner und Zahntechniker. Er fördert den interkollegialen Austausch und die Fortbildung unter dem Dach des „International Team for Implantology“ (ITI).
Wir bieten der Kollegenschaft neue Möglichkeiten, in freundschaftlich kollegialer Atmosphäre Fälle zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen, Netzwerke zu bilden, die alltäglichen Herausforderungen sowie Probleme im kollegialen Kreis zu erörtern und das weltweit aktive ITI kennen zulernen. Darüber hinaus führen wir auch Fortbildungsveranstaltungen mit namhaften Referenten durch.

Ziel des ITI ist die Förderung und die Verbreitung von Wissen zu allen Aspekten der oralen Implantologie und der dentalen Geweberegeneration durch Forschung und Weiterbildung. Alles in erster Linie zum Wohle des Patienten. Inzwischen haben sich über 40 Study Clubs in Deutschland etabliert.

? Wie oft trifft sich ein ITI Study Club?

Fürstenau: Es sind drei bis vier Treffen im Jahr vorgesehen. Die Teilnehmerzahl pro Treffen soll zwischen 15 und 25 Kollegen liegen. Die teilnehmenden Kollegen können jeweils Gäste einladen, die sich von den Vorteilen einer Mitgliedschaft im ITI überzeugen können.

?Was unterscheidet einen ITI Study Club von ähnlichen Veranstaltungen?

Fürstenau: Ähnliche Veranstaltungen sind etwa regionale Qualitätszirkel. Das Besondere bei einem ITI Study Club ist jedoch die Wissensvermittlung vor Ort durch hochkarätige Referenten, die man so nur auf großen Kongressen sehen könnte. Zusätzlich sind in unserem Study Club Rahmenprogramme angedacht, wie etwa Workshops mit Mindtrainern, Kommunikationsexperten u.v.m.. Ergänzend kommen perfekte Möglichkeiten hinzu, auf Informationsmaterial und wissenschaftliche Daten zurückgreifen zu können. Überraschend ist, dass durch die Teilnahme am Study Club-Konzept dem Teilnehmer keine weiteren Kosten entstehen. Lediglich die Jahresmitgliedschaft im ITI fällt an, die aber vergleichsweise günstig ist.

? Welche Themen werden im Study Club behandelt?

Fürstenau: Das sind alles Themen, die direkt und indirekt mit der dentalen Implantologie in Zusammenhang stehen. Hier ein paar Beispiele: Operationstechniken, Behandlung der Periimplantitis, prothetische Konzepte, Literaturbesprechungen, Abrechnungsfragen, Umgang mit Risikopatienten.

?Wie sieht Ihre Planung für das Jahr 2012 aus?

Fürstenau: Wir beabsichtigen, im Startjahr drei Veranstaltungen durchzuführen. Die erste Veranstaltung findet am 23.05.2012 statt. Thema dieser Veranstaltung sind durchmesser-reduzierte Implantate, die besonders interessant sind in Fällen, in denen der Kieferknochen schon sehr stark zurückgegangen ist und herkömmliche Prothesen nicht mehr halten.

Weitere Themen sind bereits in Planung: Abrechnungshilfen für die neue Gebührenordnung, die Sofortimplantation mit Sofortversorgung sowie ein Update über Keramikimplantate. In jedem Fall spannende Themen, die jeden ambitionierten Kollegen interessieren sollten.

Weiterführende Informationen für Interessenten erteilt das lTl Sektionsbüro Deutschland unter der Webadresse www.iti.org/germany

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ITI Study Club Detmold – ein neues Fortbildungskonzept


1. Mai 2012

Was bedeutet die Mitgliedschaft im ITI?

Sie werden Teil eines dynamischen Netzwerkes im implantologischen Umfeld. Die Organisation lebt vom Informationsaustausch, von innovativen Ideen, von der Offenheit für neue Projekte.

Fragen stellen – Antworten finden. 
Die ITI Sektion Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, regionale Study Clubs für ZahnmedizinerInnen und ZahntechnikerInnen zu bilden, um diesen Netzwerkgedanken mit Leben zu erfüllen. Die Veranstaltungen dienen in erster Linie zum interkollegialen Austausch und bieten ihren Mitgliedern die Möglichkeit, sich drei – bis viermal jährlich zu treffen, um
# Fälle zu erörtern
# Erfahrungen auszutauschen
# Netzwerke zu bilden und auszubauen
# Informationen und Neuerungen auszutauschen
# alltägliche Herausforderungen und Probleme zu diskutieren.

 Des Weiteren besteht die Möglichkeit, auch externe – sowohl nationale als auch internationale ITI Mitglieder – als Referenten zu einem Thema einzuladen. Diese Veranstaltungen geben den Mitgliedern die Möglichkeit und die Plattform, sich über bestimmte Sachverhalte und Themen in einer entspannten Atmosphäre auszutauschen.

Vielleicht sind Sie ja auch dabei?  Weitere Infos unter www.iti.org/germany

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Die staatlich verordnete regelmäßige Fortbildung unterläuft sich selbst


18. Oktober 2009

Die jetzt aktuell zweite 5-Jahres-Staffel, in der Mediziner und Zahnmediziner Punkte sammeln und nachweisen müssen, artet zu einer Wiederholungsorgie aus.
Der ambitionierte (Zahn-)Mediziner ging ohnehin schon regelmäßig zu Fortbildungen. Stets aber immer zu solchen, die sachdienlich, interessant und passend zum Fachgebiet waren. Nun sollte man meinen, dass gerade diese Kollegen kein Problem damit haben sollten.

Erfahrungsgemäß ist der Fortbildungsdrang zyklisch. So gibt es Jahre in denen sinnvolle Veranstaltungen angeboten werden, auf denen wirklich neue Dinge berichtet werden. Da der (zahn-)medizinische Fortschritt nun mal nicht so immens ist, könnte der ein oder andere zur „Auslese“ von Veranstaltungen neigen, auf denen man für angemessenen Aufwand (Fahrt, Übernachtung etc.) Punkte erhält. Das jeweilige Thema ist dann möglicherweise, insbesondere zum Ende des 5-jährigen Sammelzeitraums, eher von sekundärer Bedeutung.

Ein Absurdum schlechthin. Politisch gewollt.

Ein besonderer Leckerbissen ist die Tatsache, dass Mediziner 250 Punkte / 5 Jahre sammeln müssen, Zahnmediziner hingegen nur 125 Punkte. Die Wertigkeit der Punkte ist dabei identisch. Medizinische Fortbildungen werden also nicht etwa höher bewertet.

Politiker, die diese Verordnung voran getrieben haben, müssen sich übrigens nicht pflichtmäßig weiterbilden. Das wäre auch nur begrenzt zweckmäßig, denn so würde Sachkompetenz auf einem Gebiet geschaffen. Das behindert jedoch beim Amtswechsel.

3d-implantologie, Allgemein, anmkg | Keine Kommentare »