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Posts Tagged ‘einheilquote’

Die Stabilisierung des Kieferknochens nach Zahnextraktion mit Knochenersatzmaterialien


26. September 2010

 

Die Erfolge durch die so genannte „Socket Preservation“ sind nachweisbar. Die Wissenschaft hat nach jahrelangen Untersuchungen diese sinnvolle Therapie bestätigt.
Die Methode wird in der Praxis-Klinik Dr. Fürstenau schon seit Jahren erfolgreich angewendet.

Nach einer Zahnentfernt schrumpft der Kieferknochen

In mehreren Studien wurden die Heilung von Extraktionswunden und der Resorptionsprozess des Kieferknochens nach einer Zahnextraktion untersucht. Es zeigte sich innerhalb eines Jahres ein deutlicher horizontaler Abbau der Kammbreite von bis zu 50 %.
Zur Erhaltung der Kammbreite und damit auch der Stütze der Weichgewebe ist das Einbringen von speziellem Knochenersatzmaterial direkt nach der Extraktion eine geeignete Maßnahme zum Volumenerhalt. Dieser verhältnismäßig einfache chirurgische Eingriff stellt somit eine sinnvolle vorbereitende Maßnahme für eine spätere Implantation dar.

Diese frühzeitige Augmentation verteilt das Wundheilungsrisiko auf zwei Eingriffe, verkürzt die eigentliche Implantationssitzung. Gleichzeitig zeigen auch unsere eigenen Erfahrungen, dass so risikoreichere Maßnahmen zur Verbreiterung des Kieferkammes während der Implantation umgangen werden können.

Die Krankenkassen kennen diese gute Methode leider nicht

Diese Leistungen sind kein Bestandteil des Leistungskataloges der gesetzlichen Krankenversicherung. Private Versicherer leisten erfreulicherweise zunehmend weniger Widerstand bei der Erstattung.

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Zahn raus – was nun?


4. Juli 2010

 

Wenn Zähne verloren gehen, dann stellt sich meist rasch die Frage, wie es weitergeht. Im Angebot ist in der Regel: Brücke, Prothese oder Implantat. Alle diese Versorgungen gelangen aber nicht am gleichen Tag zur Fertigstellung. Also dann doch ein unbequemes Provisorium für einige Wochen?

Mit einem Sofortimplantat zum Erfolg

Es geht auch anders. Mit einem Sofortimplantat. Mit einer Sofortversorgung.
Fertig innerhalb eines Tages. Wirklich.

Im Idealfall hat das Zahnfach des verlorengehenden Zahnes keine wesentliche Entzündung, der Knochen ist noch gut erhalten, das Zahnfach hat in etwa die Form eines Implantates. Dann lässt sich nicht selten sofort die neue „Wurzel“, also ein Implantat, einsetzen.

Und jetzt kommt die Kunst: Die Sofortversorgung. Hierbei wird vom Implantologen im Teamwork mit dem Techniker die Situation direkt nach der Implantation „abgeformt“. Die innerhalb weniger Stunden hergestellte Krone wird dann „sofort“ eingesetzt.

Der unendliche Vorteil liegt in der optimalen „Stütze“ der umliegenden Weichgewebe.
Die Sofortversorgung gewährleistet, dass die Weichgewebe gar nicht erst in sich zusammenfallen können und somit erhalten bleiben.

Denn Erfolg einer aufwändigen Implantatversorgung im Frontzahnbereich wird maßgeblich durch die gelungene Ästhetik beeinflusst. Soll heißen, wenn das Zahnfleisch nicht harmonisch und jugendlich am Zahnhals anliegt, dann sieht das nicht gut aus.

Das Risiko einer Sofortversorgung hingegen liegt in der sofortigen Belastung des Implantates, die es zu vermeiden gilt.

Obwohl wir Implantate mit stark verbesserten Einheilzeiten verwenden (Straumann SLActive), so liegen die Zeiten, in der die Biologie es schafft, eine innige Verbindung zwischen Implantat und Knochen herzustellen, immerhin noch bei 8 – 12 Wochen (früher 3 – 6 Monate). In dieser Zeit sollen keine Kräfte auf das Implantat einwirken, da sie die Einheilung stören können.

Besser gesagt, es sollen keine großen Kräfte einwirken. Und das ist der Schlüssel zum Erfolg: es wird zunächst eine Krone aufgesetzt, die beispielsweise einen Hauch kürzer ist und deshalb bei Kauenbewegungen nicht belastet wird. Für richtiges Kauen mit vollem Mund reicht das natürlich nicht. Deshalb wird zusätzlich eine Schutzschiene angefertigt, die die Kräfte abfängt. Später kann die Krone dann in die optimale Form gebracht werden.

Damit ist der Traum wahr geworden: Zahn raus – Implantat rein – Krone drauf – Fertig.

Sollte der Knochen nicht tragfähig sein, so kann man die Situation dennoch retten. Hier hat sich eine Methode etabliert, die man „Socket Preservation“ nennt. Dabei wird in das (zerstörte) Zahnfach nach der Extraktion ein spezielles Kollagenflies, ggf. kombiniert mit einer Membran, eingebracht. Das sorgt dafür, dass der Knochen an der fraglichen Stelle zielgerichtet nachwächst. Die Form der Zahnfleischmanschette wird dann mittels besonderes gestalteter Provisorien gehalten.

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3D-Planung erhöht die implantologische Präzision. Erhöht sie auch Einheilquoten?


30. Juli 2009

Die Erfahrung der letzten 7 Jahre zeigt, dass die Implantologie vorhersagbarer geworden ist. 3D-Planung macht den Kiefer „durchsichtig“ und erlaubt so auch „Grenzgänge“ zum biologisch Machbaren – mit Erfolg.
Die dreidimensionale Vorstellungskraft des Menschen ist begrenzt. Die computergestützte 3D-Implantatplanung hilft hier enorm.

In vielen Fällen konnte auf größere Knochenchirurgie im Sinne z. B. einer Beckenkammtransplantation verzichtet werden und trotzdem ein hervorragendes prothetisches Ergebnis erreicht werden.

Die Einheilquoten konnten nochmals gesteigert werden. Als Gründe hierfür sehen wir verschiedene Faktoren:

  • ■ Die zur Verfügung stehenden Kieferanteile können optimal ausgenutzt werden
  • ■ Die Knochenlamellen rund um das Implantat bleiben auf Mindeststärke erhalten und werden nicht zufällig geschwächt
  • ■ Das Erfordernis für augmentative Maßnahmen ist geringer geworden – dadurch weniger Fremdmaterial im Körper
  • ■ Die prothetisch optimale Position eines Implantates wird sichergestellt – spätere Fehlbelastungen bleiben weitgehend aus

Diese Vorteile muss man sich zu Nutze machen.

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