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Posts Tagged ‘ästhetik’

Es geht um Ihr Gesicht!


29. November 2009

 

Tumorerkrankungen der Haut entstehen zunehmend häufiger. Insbesondere im Gesichtsbereich treffen so genannte ästhetische Zonen aufeinander, die bei der Behandlung und Versorgung dieser Erkrankungen besonderes Augenmerk verdienen.

Während die diagnostische Kompetenz für Tumoren der Haut weitestgehend bei den Dermatologen liegt, so liegt operative Kompetenz speziell für Tumoren im Gesichtsbereich im Wesentlichen bei den Fachärzten für Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie.

Obwohl den meisten Dermatologen eine weitreichende operative Ausbildung fehlt, versuchen die Hautärzte seit Jahren mit umfangreicher Lobbyarbeit das Krankheitsbild der Gesichtshauttumoren (Z. B. weißer und schwarzer Hautkrebs) mit dem Argument der Qualitätssicherung ausschließlich für ihr Fachgebiet zu sichern. So wurden Qualitätszirkel zum Thema Hautkrebs gegründet, die zum Ziel haben, die niedergelassenen Dermatologen an die entsprechenden regionalen dermatologischen Kliniken zu binden. Über die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und den erweiterten Bewertungsausschuss folgte dann die Einführung einer ärztlichen Abrechnungsziffer zum Hautkrebsscreening im qualitätsgesicherten Rahmen, um auch die Hausärzte wiederum an das „Netzwerk Dermatologie“ zu binden.

Mit einer nur achtstündigen Weiterbildung für Fachärzte für Allgemeinmedizin und Ärzte ohne Gebietsbezeichnung wird im Wesentlichen darauf hingewirkt, dass bei fraglichen Befunden eine Überweisung an den Dermatologen verpflichtend ist, um diese Ziffer abrechnen zu können. Es ist zu befürchten, dass in einem weiteren Schritt die an der chirurgischen Therapie der Gesichtshauttumoren beteiligten Fachrichtungen eingegrenzt werden.

Erfreulicherweise ist zu bemerken, dass eine Vielzahl von dermatologischen Kollegen dennoch Gesichtshauttumoren zum MKG-Chirurgen überweisen. Scheinbar sprechen die Ergebnisse doch für sich.

Achten Sie also darauf, wohin Ihr Hausarzt Sie überweisen will, wenn es um das Gesicht geht.

Mit entsprechender Ausbildung und Erfahrung ist und bleibt der Gesichtschirurg die erste Wahl.

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3D-Planung erhöht die implantologische Präzision. Erhöht sie auch Einheilquoten?


30. Juli 2009

Die Erfahrung der letzten 7 Jahre zeigt, dass die Implantologie vorhersagbarer geworden ist. 3D-Planung macht den Kiefer „durchsichtig“ und erlaubt so auch „Grenzgänge“ zum biologisch Machbaren – mit Erfolg.
Die dreidimensionale Vorstellungskraft des Menschen ist begrenzt. Die computergestützte 3D-Implantatplanung hilft hier enorm.

In vielen Fällen konnte auf größere Knochenchirurgie im Sinne z. B. einer Beckenkammtransplantation verzichtet werden und trotzdem ein hervorragendes prothetisches Ergebnis erreicht werden.

Die Einheilquoten konnten nochmals gesteigert werden. Als Gründe hierfür sehen wir verschiedene Faktoren:

  • ■ Die zur Verfügung stehenden Kieferanteile können optimal ausgenutzt werden
  • ■ Die Knochenlamellen rund um das Implantat bleiben auf Mindeststärke erhalten und werden nicht zufällig geschwächt
  • ■ Das Erfordernis für augmentative Maßnahmen ist geringer geworden – dadurch weniger Fremdmaterial im Körper
  • ■ Die prothetisch optimale Position eines Implantates wird sichergestellt – spätere Fehlbelastungen bleiben weitgehend aus

Diese Vorteile muss man sich zu Nutze machen.

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Sofortimplantate – immer besser?


7. Juni 2009
 
 

 

Eine Sofortimplantation bietet sich an, wenn beispielsweise ein Zahn durch einen Sportunfall verloren geht und eine Replantation bei erhaltenem Zahnfach nicht sinnvoll ist.
Zähne, die eine parodontale Schädigung zeigen, können u. U. auch in dieser Art ersetzt werden. Eine sorgfältige Auswahl der dafür geeigneten Patienten sorgt für eine geringe Misserfolgsquote.

Die Eingliederung einer perfekt aussehenden Krone kann in der Regel sofort erfolgen und schafft so auch optimale Voraussetzungen für einen ästhetischen Erfolg.

Sofortimplantationen sind inzwischen wissenschaftlich hinreichend untersucht. So beschreiben beispielsweise Rabel und Köhler eine nicht wesentlich erhöhte Verlustrate.

Implantate mit hydrophilen Oberflächen können nach meiner Erfahrung die Einheilzeit verkürzen und dabei die vulnerable Phase ebenfalls verkürzen. Studien von Schwarz et al. weisen darauf hin.

Patienten erhalten zunehmend Sekundärinformationen aus dem Internet. In verschiedenen, bei Google hoch gelisteten Portalen für Patienten wird die Sofortimplantation inzwischen als gängiges Verfahren beschrieben.

DGI
Portal der Zahnmedizin
implantate.com
GZFA
Zahnimplantate-Ratgeber

 Gründe, die für einen sofortigen Ersatz eines verlorengegangen Zahnes sprechen:

• Optimaler Erhalt der funktionellen Strukturen
Optimaler Erhalt der Ästhetik
Kurze Behandlungszeit
Keine unangenehm zu tragenden Provisorien

Dagegen sprechen:

Kompliziertere Operation beim Einbringen des Implantates
Höhere Verlustrate von Implantaten durch noch bestehende Entzündung an den vorhandenen Weichgeweben
Höhere Kosten, da in der Regel mit einer provisorischen Sofortkrone gearbeitet wird

Große Erfahrung im Bereich der Implantologie sollte der behandelnden Arzt oder Zahnarzt allerdings mitbringen.

 

Perfekte Beispiele zeigen die folgenden Bilder:
(Bildnachweis: http://www.drfuerstenau.de/index.php)


Weitere Informationen auf der Website Praxis-Klinik Dr. Fürstenau.

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Zahnrettung nach Unfall häufig möglich


24. Mai 2009

Ein ausgeschlagener Zahn – etwa 30% aller Kinder erleben in ihrer Jugend einen Zahnunfall.
Auch im Erwachsenenalter sind Zähne bei Fahrrad- oder Sportunfällen häufig mit betroffen.

Mit der richtigen Strategie stehen die Chancen für eine Rettung gut. Die RETTUNGSBOX für Zähne erlaubt einen Transport des ausgeschlagenen Zahnes zum Kieferchirurgen. Dieser kann den Zahn wieder replantieren. Die Chancen für ein Wiederanwachsen stehen so nicht schlecht. 
Solche Rettungsboxen sind vielfach in Schulen, Kindergärten oder auch Vereinen in Erste-Hilfe-Sets enthalten.

Steht keine Box zur Verfügung, so kann der Zahn in Milch aufbewahrt werden oder man steckt ihn in den Mund (Nicht in den Mund der Mutter)(Vorsicht: Gefahr des Verschluckens oder der Aspiration bei kleinen Kindern).

Sollte der Zahn zerstört oder verloren sein, so kann mit einem Zahnimplantat ein vollwertiger Ersatz geschaffen werden. Dieser ist von einem natürlichen Zahn häufig nicht zu unterscheiden. Ein solches Implantat lässt man sich im besten Fall von einem Facharzt für Mund- Kiefer- Gesichtschirurgie setzen, da der in der Regel die größte Kompetenz und Erfahrung hat mit der meist komplizierten Situation im Frontzahnbereich.

Weitere Informationen auf der Website Praxis-Klinik Dr. Fürstenau.

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Hyperhidrose – Mini-Eingriff beseitigt Probleme dauerhaft


21. Mai 2009

Schweißausbrüche können unerträglich werden – kein Mittel hilft wirklich.
Ewig nasse Hemden führen auch zu psychischen und sozialen Problemen.

Rund 800.000 Deutsche leiden unter übermäßiger Schweißbildung (Hyperhidrose). Betroffen sind meist Hände, Füße, Stirn und Achseln, denn hier befinden sich die meisten Schweißdrüsen.

Mit einem „neuen Verfahren“ werden die Schweißdrüsen einfach abgesaugt – dauerhaft. Das Verfahren entwickelte sich aus der Technik für Liposuktion (Fettabsaugung) und ist bereits seit mehreren Jahren auf dem Vormarsch.

Erfahrungen liegen in großer Zahl bei der Behandlung der Achselnässe vor (axilläre Hyperhidrose). Der ambulante Eingriff erfolgt in völliger Schmerzfreiheit am wachen Patienten. Ein erfahrener Operateur kann in einer knappen Stunde OP-Zeit das lästige Problem mit einer Erfolgswahrscheinlichkeit von 90% beseitigen.

Zur Schmerzausschaltung kommt das TLA-Verfahren zum Einsatz. Bei dieser Tumeszenz-Lokalanästhesie wird eine Flüssigkeit unter die Haut gebracht, die die Schweißdrüsen für die folgende Absaugung (Saug-Kürettage) vorbereitet und gleichzeitig den Schmerz vollständig ausschaltet. Dieses Verfahren ist durch die Liposuktion (Fettabsaugung) bestens bekannt.

Wir beraten Sie gerne. Das Team der Praxis-Klinik Dr. Fürstenau in Detmold.

Besuchen Sie uns unter www.drfuerstenau.de.

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BOTOX heißt jetzt VISTABEL


21. Mai 2009

Unter dem Handelsnamen VISTABEL hat Botulinumtoxin Typ A die Zulassung für die Behandlung der mittleren bis stark ausgeprägten vertikalen Falten zwischen den Augenbrauen (Glabella) bei Männern und Frauen unter 65 Jahren erhalten, wenn diese Falten eine erhebliche psychologische Belastung für den Patienten darstellen.VISTABEL ist damit das einzige in Deutschland für die ästhetische Medizin zugelassene Botulinumtoxin.

 

Behandelt werden vor allem:
♦ Zornesfalten
♦ Waagerechte Stirnfalten
♦ Krähenfüße
♦ Tiefere Falten im Ober- und Unterlippenbereich

 

Gleichzeitig beugt eine Unterspritzung mit Botulinumtoxin A der Entstehung solcher Falten vor.
Zur Faltenbehandlung spritzt der Arzt wenige hochwirksame Tropfen der sehr stark verdünnten Lösung mit hauchdünnen Kanülen exakt in den zu behandelnden Muskel ein. Die Injektionen sind für die Patienten fast schmerzfrei, vergleichbar mit Akupunktur. 

Innerhalb weniger Tage zeigen sich erste Erfolge: Die Haut wird glatter, Linien und Fältchen verschwinden. Die Menschen wirken in vielen Fällen erheblich jünger und entspannter.

Der Gesichtsausdruck bleibt natürlich, denn die Mimik der nicht behandelten Bereiche bleibt erhalten. Starres Aussehen wie es z. B. nach Lifting-Operationen möglich ist, wird vermieden. Die volle Wirkung ist in der Regel nach ca. 5-10 Tagen erreicht und hält durchschnittlich vier bis sechs Monate an, nach wiederholten Injektionen manchmal auch länger.

 

Die Anwendung von Botulinumtoxin A bei Falten gilt mittlerweile als eine sichere medizinisch- kosmetische Behandlungsmethode. Die Unterspritzung mit Botulinumtoxin A kann ohne Probleme beliebig oft wiederholt werden und lässt sich problemlos mit allen anderen Verfahren zur Therapie von Falten kombinieren.

 

Welche Behandlungsmethode für Ihre Wünsche am besten geeignet ist, sollte in einer persönlichen Beratung individuell erörtert werden.

 

Der Spezialist für das Gesicht ist und bleibt der Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurg!

Weitere Informationen unter www.drfuerstenau.de .

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