8. Dezember 2009
Implantate erfordern eine Langzeitbetreuung, auf die nicht verzichtet werden sollte. Die so genannte Periimplantitis (Entzündung der Hart- und Weichgewebe am Implantat) stellt dabei eine Herausforderung für jede zahnärztliche Praxis dar.
Für die Diagnostik einer Periimplantitis braucht es nicht viel, für die Vorbeugung und Behandlung jedoch Erfahrung und Weitblick. Die Entstehung (Ätiologie) der Periimplantitis gleicht der der Parodontitis und so ähneln sich auch die Verfahren zu ihrer Vermeidung bzw. Behandlung.
Daher wird Sie Ihr Zahnarzt im Fall der Fälle möglicherweise zu einem Facharzt für Mund- Kiefer- Gesichtschirurgie (MKG-Chirurg) überweisen, da dieser alle Techniken und Fertigkeiten der Implantologie und der Parodontologie beherrscht. Gleichzeitig hat er durch sein abgeschlossenes Medizinstudium und seine Facharztausbildung ausreichend medizinischen Sachverstand, um z. B. bestehende Begleiterkrankungen richtig einzuordnen und therapeutisch zu berücksichtigen.
Die wesentlichen Ursachen für Implantatverluste lassen sich wie folgt kategorisieren:
- Frühverluste – im Falle eines frühen Implantatverlustes liegen die Ursachen meist in der chirurgischen Technik oder in Wundheilungsstörungen.
- Spätverluste – späte Verluste ereignen sich häufig bei unzureichender Hygiene, falscher Belastung, bei systemischen Erkrankungen oder durch eine dauerhafte bakterielle Infektion.
Klinischen Studien zeigen, dass die täglich zu erbringende Hygiene am Implantat entscheidend ist. Der Einsatz und die Motivation des Patienten sind dabei entscheidend. Erfahrungsgemäß erhöhen z. B. Elektrozahnbürsten den Spaß am Putzen bei gleichzeitig besserer Reinigungswirkung.
Bei bestehender Periimplantitis sollte im Rahmen eines nicht-chirurgischen Vorgehens eine professionelle Prophylaxe (PZR) mit Abtragung subgingivaler Konkremente und Beläge durch ein erfahrenes Team regelmäßig durchgeführt werden. Je nach Schwere des Falles ist der zusätzliche Einsatz von Antiseptika und/oder Antibiotika zu erwägen.
Eine konsequente Implantat-Nachsorge bzw. Periimplantitis-Vorbeugung schafft die besten Voraussetzungen für den langfristigen Erfolg der Behandlung.
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30. Juli 2009
Die Erfahrung der letzten 7 Jahre zeigt, dass die Implantologie vorhersagbarer geworden ist. 3D-Planung macht den Kiefer “durchsichtig” und erlaubt so auch “Grenzgänge” zum biologisch Machbaren – mit Erfolg.
Die dreidimensionale Vorstellungskraft des Menschen ist begrenzt. Die computergestützte 3D-Implantatplanung hilft hier enorm.
In vielen Fällen konnte auf größere Knochenchirurgie im Sinne z. B. einer Beckenkammtransplantation verzichtet werden und trotzdem ein hervorragendes prothetisches Ergebnis erreicht werden.
Die Einheilquoten konnten nochmals gesteigert werden. Als Gründe hierfür sehen wir verschiedene Faktoren:
- ■ Die zur Verfügung stehenden Kieferanteile können optimal ausgenutzt werden
- ■ Die Knochenlamellen rund um das Implantat bleiben auf Mindeststärke erhalten und werden nicht zufällig geschwächt
- ■ Das Erfordernis für augmentative Maßnahmen ist geringer geworden – dadurch weniger Fremdmaterial im Körper
- ■ Die prothetisch optimale Position eines Implantates wird sichergestellt – spätere Fehlbelastungen bleiben weitgehend aus
Diese Vorteile muss man sich zu Nutze machen.
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14. Juni 2009
Eine interessante Arbeit aus unserer Klinik, die die gängigen 3D-Planungssysteme gegenüberstellt.
Abstract:
Bei der Auswahl eines geeigneten 3-D-Planungssystems kann die Wahl zur Qual werden. Der vorliegende Vergleich soll erstmals Übersicht verschaffen, indem die gängigen Systeme zur computergestützten dreidimensionalen Planung von dentalen Implantaten gegenübergestellt werden. Relevante Details und Besonderheiten der einzelnen Pakete werden herausgestellt.
Download hier (pdf-Datei, ~5MB): 3D-Planungssysteme im Überblick
Weitere Informationen zur 3D-Implantatplanung auf der Homepage der Praxis-Klinik Dr. Fürstenau.
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2. Juni 2009
“Alles in 3D!”, so der provokative Titel des neuen Netzwerks. Vor wenigen Tagen wurde das erste Netzwerk 3D-Implantologie auf www.ning.com von Dr. Werner Fürstenau gegründet. Der Facharzt für Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie und zertifizierte Implantologe aus Detmold hat schon letztes Jahr auf sich aufmerksam gemacht. Einige Veröffentlichungen zum Thema “Computergestützte Implantologie” sowie ein groß angelegter Vergleichstest der in Europa gängigen 3D-Planungssysteme haben in Expertenkreisen Beachtung gefunden.
Das neue Neztwerk soll diese und andere Informationen gebündelt darstellen. Eine hohe Qualität der Blogs, Fotos und Videos usw. wird angestrebt. Derzeit werden namhafte Implantologen und Zahntechniker zunächst aus Deutschland gezielt eingeladen. Später ist die kontinuierliche Ausweitung im deutschsprachigen Europa geplant.
Neue Mitglieder finden unter http://3d-implantologie.ning.com/ einen Ansprechpartner.
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21. Mai 2009
„Ein besonderes Steckenpferd ist die computergestützte 3D-Planung für Implantate. Diese macht das minimal-invasive Implantieren sicherer und einfacher, auch in schwierigen Situationen. Inzwischen lassen auch Kollegen von uns 3D-planen”, so Dr. Fürstenau, „Auch mehrere Veröffentlichungen zu diesem Thema erfolgten bereits.”
Weitere Informationen auf der Website Praxis-Klinik Dr. Fürstenau.
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