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Posts Tagged ‘3d-implantatplanung’

Neue Software zur 3D-Implantatplanung


20. Januar 2017

Komplizierte Fälle lösten schon wir in der Vergangenheit mit einer computergestützten 3D-Implantatplanung.

Die neue Software „coDiagnostiX“ erlaubt nun einen volldigitalen Ablauf aller Prozesse bei der 3D-Implantatplanung.

 

Dank modernster Röntgentechnik in der Praxis-Klinik können hochauflösende 3D-Röntgenbilder vorab erstellt werden. Das digitale 3D-Bild erlaubt dann am Computer die exakte Planung und Simulation der Implantation. Im Labor kann dann eine Bohrschablone gedruckt oder gefräst werden.

Die Genauigkeit ist faszinierend ebenso wie die sehr kurzen Produktionszeiten im Labor. So kann die Praxis-Klinik die Planungen und Implantationen nun innerhalb weniger Tage leisten. Das hat sich besonders bei Patienten aus dem Ausland bewährt, die erfahrungsgemäß nur ein kleines Zeitfenster für die gesamte Behandlung erlauben.

Durch diese modernen Techniken konnten die Behandlungskosten weiter gesenkt werden sowie die Anzahl der Behandlungstermine reduziert werden. Ein Plus für alle.
Die bewährten Planungssysteme „med3D“ und ceHa-implant treten nun nach 14-jährigen Einsatz den Ruhestand an.

Mehr Informationen zur 3D-Planung.

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Implantate bei Osteoporose – geht das?


17. Oktober 2010

 

Bei einem Patientenanteil von über 70% Frauen bei implantologischen Fragestellungen in unserer Praxis-Klinik tritt die Frage nicht selten mehr als einmal am Tag auf.
Nach Einschätzung führender Orthopäden in Deutschland leiden etwa 4,8 Millionen Menschen in der Bundesrepublik an Osteoporose (Knochenerweichung)[1]. Meist sind Frauen während und nach den Wechseljahren betroffen. Neben den hormonellen Umstellungen können aber auch andere Ursachen eine Osteoporose begünstigen: Einseitige Ernährung mit bewusstem oder unbewusstem Verzicht auf kalziumhaltige Nahrungsmittel (Milch, Gemüse, Mineralwasser) kann den Verlust von Kalzium aus den Knochen begünstigen.

 

Für den Kieferknochen gelten andere Regeln

Glücklicherweise zeigt sich eine Osteoporose im Kieferknochen erst sehr spät. Die vom Orthopäden durchzuführende Knochendichtemessung macht unserer Erfahrung nach keine treffende Aussage über die Knochenqualität des Kieferknochens. Hier scheinen andere Gesetzmäßigkeiten zu gelten, d. h. der Kieferknochen ist noch lange stark und kräftig, selbst wenn andere Knochen bereits schwächer geworden sind.

In Fällen schwerster Osteoporose lassen sich Implantate zwar einsetzten, deren Belastbarkeit ist allerdings meist deutlich herabgesetzt. Erfahrungsgemäß zeigt der Knochen dann auch eine geringere Widerstandskraft gegen Entzündungen. Kommt eine Neigung zu einer parodontalen Erkrankung (entzündlich verursachte Taschenbildung des Zahnfleisches) hinzu, so kann die Prognose schwierig werden. Im Extremfall sind auch über Jahre hinweg gut osseointegrierte (eingewachsene) Implantate schon bei kleineren unphysiologischen Belastungen (z. B. Abdrucknahme) verloren gegangen.

Wählen Sie in jedem Fall einen qualifizierten und erfahrenen Implantologen

Der erfahrene Implantologe wird schon bei der Anamneseerhebung nach Osteoporose fragen. Spätestens bei der ersten Bohrung wird der Spezialist die Knochenqualität einschätzen können. Gelegentlich ist dann weniger mehr. Gute Vorhersagen bezüglich der Qualität des Kieferknochens fallen schwer. Mit bildgebenden Verfahren (Computertomographie=CT, Digitale Volumentomographie=DVT) lassen sich Dichtewerte in größeren Knochenarealen bestimmen. Leider zeigen die dort zu messenden Dichtewerte nicht immer die wirkliche Situation. Neuere Forschungen (z. B. mit Ultraschall) laufen diesbezüglich, sind aber noch nicht zur klinischen Reife gelangt. Derzeit ist also die Erfahrung des Implantologen noch unersetzbar.

Bestimmte Medikamente sind gefährlich

Besonderes Augenmerk verdient eine inzwischen weit verbreitete Behandlungsform der Osteoporose mit so genannten Bisphosphonaten. Diese Substanzen reduzieren den Knochenstoffwechsel anhaltend. Die implantologischen und chirurgischen Fachgesellschaften sind sich derzeit in Ermangelung einer guten Datenlage noch sehr uneinig, in wieweit in solchen Fällen auf Implantationen verzichtet werden muss.

Die medizinischen Zusammenhänge sind sehr komplex. Deshalb ist in Fällen von Osteoporose eine Implantatversorgung durch den Facharzt für MKG-Chirurgie empfehlenswert, da dieser durch sein Doppelstudium (Medizin und Zahnmedizin) über sehr guten allgemeinmedizinischen Hintergrund verfügt.

Fazit

In leichten und mittleren Fällen von Osteoporose kann implantiert werden. In jedem Fall sollte fachkundiger Rat eingeholt werden.


[1] Quelle: Jan Becker, Orthopäde und Sportmediziner am Grönemeyer Institut, Bochum, veröffentlicht in TKaktuell, 3-2010, S. 23

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3D-Planung erhöht die implantologische Präzision. Erhöht sie auch Einheilquoten?


30. Juli 2009

Die Erfahrung der letzten 7 Jahre zeigt, dass die Implantologie vorhersagbarer geworden ist. 3D-Planung macht den Kiefer „durchsichtig“ und erlaubt so auch „Grenzgänge“ zum biologisch Machbaren – mit Erfolg.
Die dreidimensionale Vorstellungskraft des Menschen ist begrenzt. Die computergestützte 3D-Implantatplanung hilft hier enorm.

In vielen Fällen konnte auf größere Knochenchirurgie im Sinne z. B. einer Beckenkammtransplantation verzichtet werden und trotzdem ein hervorragendes prothetisches Ergebnis erreicht werden.

Die Einheilquoten konnten nochmals gesteigert werden. Als Gründe hierfür sehen wir verschiedene Faktoren:

  • ■ Die zur Verfügung stehenden Kieferanteile können optimal ausgenutzt werden
  • ■ Die Knochenlamellen rund um das Implantat bleiben auf Mindeststärke erhalten und werden nicht zufällig geschwächt
  • ■ Das Erfordernis für augmentative Maßnahmen ist geringer geworden – dadurch weniger Fremdmaterial im Körper
  • ■ Die prothetisch optimale Position eines Implantates wird sichergestellt – spätere Fehlbelastungen bleiben weitgehend aus

Diese Vorteile muss man sich zu Nutze machen.

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3D-Planungssysteme im Überblick – Eine umfassende Auswahlhilfe


14. Juni 2009
 

Eine interessante Arbeit aus unserer Klinik, die die gängigen 3D-Planungssysteme gegenüberstellt.

 

Abstract:
Bei der Auswahl eines geeigneten 3-D-Planungssystems kann die Wahl zur Qual werden. Der vorliegende Vergleich soll erstmals Übersicht verschaffen, indem die gängigen Systeme zur computergestützten dreidimensionalen Planung von dentalen Implantaten gegenübergestellt werden. Relevante Details und Besonderheiten der einzelnen Pakete werden herausgestellt.

Download hier (pdf-Datei, ~5MB): 3D-Planungssysteme im Überblick

 

Weitere Informationen zur 3D-Implantatplanung auf der Homepage der Praxis-Klinik Dr. Fürstenau.

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Erstes weltweites Netzwerk für 3D-Implantologie gegründet


2. Juni 2009

„Alles in 3D!“, so der provokative Titel des neuen Netzwerks. Vor wenigen Tagen wurde das erste Netzwerk 3D-Implantologie auf www.ning.com von Dr. Werner Fürstenau gegründet. Der Facharzt für Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie und zertifizierte Implantologe aus Detmold hat schon letztes Jahr auf sich aufmerksam gemacht. Einige Veröffentlichungen zum Thema „Computergestützte Implantologie“ sowie ein groß angelegter Vergleichstest der in Europa gängigen 3D-Planungssysteme haben in Expertenkreisen Beachtung gefunden.

Das neue Neztwerk soll diese und andere Informationen gebündelt darstellen.  Eine hohe Qualität der Blogs, Fotos und Videos usw. wird angestrebt. Derzeit werden namhafte Implantologen und Zahntechniker zunächst aus Deutschland gezielt eingeladen. Später ist die kontinuierliche Ausweitung im deutschsprachigen Europa geplant.

Neue Mitglieder finden unter http://3d-implantologie.ning.com/ einen Ansprechpartner.

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Neues Instrumentarium für die 3D-Implantologie


21. Mai 2009

Guided Surgery ist das neue Stichwort, wenn es um Präzision und perfekte Behandlungsergebnisse geht.

Das neue Bohrsystem der Fa. Straumann Deutschland, Freiburg, erlaubt jetzt eine wesentliche Verbesserung bei so genannten schablonengeführten Implantationen (Computergestützte 3D-Planung).

Überzeugende Vorteile:
► hohe chirurgische Präzision
► noch höhere Genauigkeit
► verbesserte Vorhersagbarkeit der Behandlungsergebnisse
► nochmals verkürzte OP-Zeiten
► noch schonendere Behandlung

Erstmals sind nicht nur die Bohrposition und die Bohrrichtung vorgegeben, sondern auch die exakte Bohrtiefe. Und das für alle Aufbereitungsschritte während der gesamten Implantation.

Wir konnten im Rahmen der klinischen Tests dieses System schon 6 Monate vor der Markteinführung testen und verwenden.

Wir sehen eine erhebliche Verbesserung der ohnehin schon großen Genauigkeit.

Das System steht ab sofort allen Patienten zur Verfügung. Weitere Informationen auf der Website Praxis-Klinik Dr. Fürstenau.

 

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3D-Planung


21. Mai 2009

„Ein besonderes Steckenpferd ist die computergestützte 3D-Planung für Implantate. Diese macht das minimal-invasive Implantieren sicherer und einfacher, auch in schwierigen Situationen. Inzwischen lassen auch Kollegen von uns 3D-planen“, so Dr. Fürstenau, „Auch mehrere Veröffentlichungen zu diesem Thema erfolgten bereits.“

Weitere Informationen auf der Website Praxis-Klinik Dr. Fürstenau.

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