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Der Trend geht zu kürzeren Implantaten


28. März 2010

Der Trend geht zu kürzeren Implantaten

Biomechanische Untersuchungen zeigen, dass die Belastungen, die auf ein Implantat z. B. beim Kauen einwirken, im Bereich der oberen (crestal gelegenen) 5-6 mm durch den Implantatkörper auf den umliegenden Knochen abgetragen werden.

Der früher übliche Grundsatz “so lang wie möglich” muss für die Auswahl moderner Implantate relativiert werden. Die Festigkeit der Implantate konnte konstruktiv und materialtechnisch in den letzten Jahren deutlich verbessert werden. So treten Materialbrüche, etwa durch Ermüdung, bei den renommierten Herstellern praktisch nicht mehr auf.

Unter der oben genannten These sollten Überlängen (13 mm oder mehr) eigentlich vermieden werden. Wenn also ein Implantat (beispielsweise im Fall einer schweren Schädigung des Knochens) ersetzt werden soll, so entsteht durch das Explantieren (Ausbauen) eines sehr tief verankerten Implantates ein relativ großer Defekt im Kiefer. Genau dieser Defekt steht so dann einer raschen Ausheilung entgegen.

3d-implantologie, anmkg, implantologie | | Keine Kommentare »

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