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Archiv für Oktober 2009


Die staatlich verordnete regelmäßige Fortbildung unterläuft sich selbst


18. Oktober 2009

Die jetzt aktuell zweite 5-Jahres-Staffel, in der Mediziner und Zahnmediziner Punkte sammeln und nachweisen müssen, artet zu einer Wiederholungsorgie aus.
Der ambitionierte (Zahn-)Mediziner ging ohnehin schon regelmäßig zu Fortbildungen. Stets aber immer zu solchen, die sachdienlich, interessant und passend zum Fachgebiet waren. Nun sollte man meinen, dass gerade diese Kollegen kein Problem damit haben sollten.

Erfahrungsgemäß ist der Fortbildungsdrang zyklisch. So gibt es Jahre in denen sinnvolle Veranstaltungen angeboten werden, auf denen wirklich neue Dinge berichtet werden. Da der (zahn-)medizinische Fortschritt nun mal nicht so immens ist, könnte der ein oder andere zur „Auslese“ von Veranstaltungen neigen, auf denen man für angemessenen Aufwand (Fahrt, Übernachtung etc.) Punkte erhält. Das jeweilige Thema ist dann möglicherweise, insbesondere zum Ende des 5-jährigen Sammelzeitraums, eher von sekundärer Bedeutung.

Ein Absurdum schlechthin. Politisch gewollt.

Ein besonderer Leckerbissen ist die Tatsache, dass Mediziner 250 Punkte / 5 Jahre sammeln müssen, Zahnmediziner hingegen nur 125 Punkte. Die Wertigkeit der Punkte ist dabei identisch. Medizinische Fortbildungen werden also nicht etwa höher bewertet.

Politiker, die diese Verordnung voran getrieben haben, müssen sich übrigens nicht pflichtmäßig weiterbilden. Das wäre auch nur begrenzt zweckmäßig, denn so würde Sachkompetenz auf einem Gebiet geschaffen. Das behindert jedoch beim Amtswechsel.

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Die Zeit der Generalisten geht scheinbar zu Ende


18. Oktober 2009

Die moderne Zahnmedizin ist sehr vielschichtig geworden, daher ist eine Spezialisierung die logische Konsequenz. Den jeweils richtigen Experten zu finden, bleibt jedoch mitunter schwer.

„Qualität ist das beste Rezept“. Diesen Spruch prägte ein bekanntes Unternehmen aus Bielefeld.

Welche Qualitätsmerkmale sind also für den Laien sinnvoll überprüfbar?

– Der Anbieter sollte sich auf seine Spezialitäten begrenzen.

– Die Darstellung nach außen sollte professionell, offen und umfassend sein (Transparente Unternehmensführung).

– Der Kommunikationsstil mit den Patienten sollte eine „Kundenorientierung“ spüren lassen. (Prinzip der „shared decision“).

– Eine ständige, sinnvolle Fort- und Weiterbildung ist zweckmäßig.

– Ein gelebtes Qualitätsmanagement ist zu erwarten, eine Zertifizierung legt darüber Zeugnis ab.

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