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Archiv für Juni 2009


3D-Planungssysteme im Überblick – Eine umfassende Auswahlhilfe


14. Juni 2009
 

Eine interessante Arbeit aus unserer Klinik, die die gängigen 3D-Planungssysteme gegenüberstellt.

 

Abstract:
Bei der Auswahl eines geeigneten 3-D-Planungssystems kann die Wahl zur Qual werden. Der vorliegende Vergleich soll erstmals Übersicht verschaffen, indem die gängigen Systeme zur computergestützten dreidimensionalen Planung von dentalen Implantaten gegenübergestellt werden. Relevante Details und Besonderheiten der einzelnen Pakete werden herausgestellt.

Download hier (pdf-Datei, ~5MB): 3D-Planungssysteme im Überblick

 

Weitere Informationen zur 3D-Implantatplanung auf der Homepage der Praxis-Klinik Dr. Fürstenau.

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Sofortimplantate – immer besser?


7. Juni 2009
 
 

 

Eine Sofortimplantation bietet sich an, wenn beispielsweise ein Zahn durch einen Sportunfall verloren geht und eine Replantation bei erhaltenem Zahnfach nicht sinnvoll ist.
Zähne, die eine parodontale Schädigung zeigen, können u. U. auch in dieser Art ersetzt werden. Eine sorgfältige Auswahl der dafür geeigneten Patienten sorgt für eine geringe Misserfolgsquote.

Die Eingliederung einer perfekt aussehenden Krone kann in der Regel sofort erfolgen und schafft so auch optimale Voraussetzungen für einen ästhetischen Erfolg.

Sofortimplantationen sind inzwischen wissenschaftlich hinreichend untersucht. So beschreiben beispielsweise Rabel und Köhler eine nicht wesentlich erhöhte Verlustrate.

Implantate mit hydrophilen Oberflächen können nach meiner Erfahrung die Einheilzeit verkürzen und dabei die vulnerable Phase ebenfalls verkürzen. Studien von Schwarz et al. weisen darauf hin.

Patienten erhalten zunehmend Sekundärinformationen aus dem Internet. In verschiedenen, bei Google hoch gelisteten Portalen für Patienten wird die Sofortimplantation inzwischen als gängiges Verfahren beschrieben.

DGI
Portal der Zahnmedizin
implantate.com
GZFA
Zahnimplantate-Ratgeber

 Gründe, die für einen sofortigen Ersatz eines verlorengegangen Zahnes sprechen:

• Optimaler Erhalt der funktionellen Strukturen
Optimaler Erhalt der Ästhetik
Kurze Behandlungszeit
Keine unangenehm zu tragenden Provisorien

Dagegen sprechen:

Kompliziertere Operation beim Einbringen des Implantates
Höhere Verlustrate von Implantaten durch noch bestehende Entzündung an den vorhandenen Weichgeweben
Höhere Kosten, da in der Regel mit einer provisorischen Sofortkrone gearbeitet wird

Große Erfahrung im Bereich der Implantologie sollte der behandelnden Arzt oder Zahnarzt allerdings mitbringen.

 

Perfekte Beispiele zeigen die folgenden Bilder:
(Bildnachweis: http://www.drfuerstenau.de/index.php)


Weitere Informationen auf der Website Praxis-Klinik Dr. Fürstenau.

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Rabattverträge für Arzneimittel


7. Juni 2009

Die Rabattverträge der AOKn in Deutschland wurden zum 01. Juni 2009 neu abgeschlossen. Ziel ist es, die Arzneimittelausgaben zu senken.

In Deutschland sind weit über 100.000 Arzneimittel zugelassen. In der täglichen Praxis verwendet ein Arzt nur einen geringen Teil davon. Im Wesentlichen sind das, je nach Fachrichtung, einige Dutzend Medikamente, von denen der Arzt die Wirkung und Nebenwirkung genau kennt. Man muss sich vorstellen, das auch der Arzt ein Vertrauen in verschiedene Medikamente entwickelt. Er weiß, welchen Therapieerfolg man damit erreichen kann.

Die Rabattverträge aller Krankenkassen erzeugen dabei eine Unsicherheit. Will der Arzt genau das „eine“ Medikament verordnen, kann er das durchsetzen. Der zwangsweise Austausch der Verordnung durch den Apotheker entfällt dann. Allerdings kann sich der Arzt anschließend mit großer Sicherheit auf einen Regress einstellen. In einem solchen Fall würde er, meist wegen angeblich unwirtschaftlicher Verordnungsweise, von den Krankenkassen später zur Kasse gebeten werden.

Abgesehen von der Tatsache, das gleiche Wirkstoffe in unterschiedlicher Zubereitungsform gelegentlich nur die (gefühlte) Hälfte der Wirksamkeit entfalten, kann es auch von Patientenseite ausgehend zu fatalen Problemen kommen: Beispielsweise kann es Verwechselungen geben, die gewohnte Einnahmeroutine kann sich ändern, andere Hilfsstoffe können neue Nebenwirkungen auslösen usw.

Man stelle sich vor, man sei 80 Jahre alt und die Augen spielen nicht mehr so mit. Der Doktor verschreibt 6 Dauermedikamente, die jetzt alle ausgetauscht werden. Und das zum wiederholten Mal, denn durch die Rabattverträge tauchen immer wieder andere Hersteller auf. Da dürfte die Umstellung nicht leicht fallen. Möglicherweise entgleist der gut eingestellte Bluthochdruck und der Diabetes gleichzeitig. Das führt mindestens zu weiteren Arztbesuchen. Die Krankenkasse stört das nicht wirklich, da der Arzt für den wiederholten Besuch sowieso nichts in Rechnung stellen kann.

Kostendruck hin oder her – man gewinnt den Eindruck, dass die Krankenkassen ihr wahres Gesicht immer mehr zeigen. Die Werbung hält eben nicht immer, was versprochen wird.
Wenn es dem Arzt dann auch noch egal ist, wie es Ihnen geht, dann ist ein scheinbar politisch gesetztes Ziel bald erreicht.

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Erstes weltweites Netzwerk für 3D-Implantologie gegründet


2. Juni 2009

„Alles in 3D!“, so der provokative Titel des neuen Netzwerks. Vor wenigen Tagen wurde das erste Netzwerk 3D-Implantologie auf www.ning.com von Dr. Werner Fürstenau gegründet. Der Facharzt für Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie und zertifizierte Implantologe aus Detmold hat schon letztes Jahr auf sich aufmerksam gemacht. Einige Veröffentlichungen zum Thema „Computergestützte Implantologie“ sowie ein groß angelegter Vergleichstest der in Europa gängigen 3D-Planungssysteme haben in Expertenkreisen Beachtung gefunden.

Das neue Neztwerk soll diese und andere Informationen gebündelt darstellen.  Eine hohe Qualität der Blogs, Fotos und Videos usw. wird angestrebt. Derzeit werden namhafte Implantologen und Zahntechniker zunächst aus Deutschland gezielt eingeladen. Später ist die kontinuierliche Ausweitung im deutschsprachigen Europa geplant.

Neue Mitglieder finden unter http://3d-implantologie.ning.com/ einen Ansprechpartner.

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In aller Munde


1. Juni 2009

In Deutschland wurden im vergangenen Jahr 950.000 Zahnimplantate gesetzt. Dies spricht für eine sichere Methode, um verloren gegangene Zähne zu ersetzen.

Die Zahl der Implantate, bei denen eine computergestützte Implantatplanung eingesetzt wurde, ist derzeit noch unbekannt. Schätzungen gehen auf ungefähr 50.000.
3D-Planungssysteme setzen sich zunehmend durch, zumal die Leistungsfähigkeit durch Guided-Surgery-Systeme deutlich gestiegen ist. Dies sind „Bohrhülsensysteme“, die nicht nur die Position und die Bohrrichtung, sondern auch die Bohrtiefe exakt vorgeben. Dadurch erhöht sich die Präzision nochmals. 
Das im Frühjahr 2009 auf der IDS vorgestellte System von Straumann zeigt sich besonders leicht handhabbar. Die Praxis-Klinik Dr. Fürstenau in Detmold hat damit schon Erfahrungen in knapp einem Dutzend Fälle gesammelt, da das System schon 6 Monate vor der Markteinführung zu Entwicklungs- und Testzwecken zur Verfügung  stand.

Weitere Informationen auf der Website Praxis-Klinik Dr. Fürstenau.

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